Behandlungsangebote

Das Niederrheinische Zentrum für Tumorerkrankungen ist spezialisiert auf:

  • Tumoren der Lunge und des Brustkorbs
  • Tumoren des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse
  • Tumoren der Niere, der Harnwege und der Prostata
  • Tumoren der Brust » Tumoren der inneren und äußeren weiblichen Geschlechtsorgane
  • Kopf- und Hals-Tumoren
  • Tumoren der Knochen und der Weichteile
  • Tumoren der Haut
  • Blut- und Lymphdrüsenkrebs
  • Spezielle Tumorerkrankungen

    Medizinische Angebote:

  • Therapieleistungen im Überblick

    Von der Diagnostik über die Operation bis zur Chemo- und Strahlentherapie sowie Immuntherapie werden im NZT alle therapeutischen Maßnahmen in optimaler Sequenz und unter Berücksichtigung individueller Gesichtspunkte interdisziplinär geplant und umgesetzt. In onkologischen Konferenzen legen alle beteiligten Ärzte die Individualtherapie jedes Krebspatienten fest. Das NZT gewährleistet eine interdisziplinäre Patientenversorgung auf hohem Niveau: stationär, ambulant und tagesklinisch in den Räumlichkeiten des Marien-Hospitals Wesel sowie am Medizinischen Versorgungszentrum in der Praxis Hämatologie /Onkologie im Haus der Gesundheit Wesel, das dem Marien-Hospital angeschlossen ist.

    Wir bieten an:

    • Moderne und schonende diagnostische Methoden bei V.a. eine Tumorerkrankung (u.a. Sonographie, CT, MRT, Endoskopie, Punktionen)
    • Diagnosesicherung, u.a. mit feingeweblichen Analysen und molekularpathologischen Methoden
    • Tumorexpressionsprofile
    • Interdisziplinäre Fallbesprechung in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen
    • Ausführliche onkologische Beratung zur Besprechung eines individuellen Behandlungskonzeptes
    • Einsatz von neuesten chemotherapeutischen, immunologischen und „zielgerichteten“ Medikamenten nach den aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien
    • Strahlentherapeutische Behandlungsansätze und weitere lokaltherapeutische Massnahmen (u.a. Radiofrequenzablation)
    • Palliativmedizinische Versorgung durch ein speziell geschultes Team aus verschiedensten Berufsgruppen
    • Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) von Patienten mit Tumoren im Verdauungstrakt und im Bauchraum
    • Zweitmeinung durch das WTZ Essen/Münster und das NCT Heidelberg
    • Weiterbehandlungen und Chemotherapien in unserer Onkologischen Praxis am MVZ Wesel
  • Immuntherapie

    Die Immuntherapie ist ein vielversprechender Ansatz in der Onkologie, der bei vielen Erkrankungssituationen enorme Chancen bietet. Auch das NZT bietet Immuntherapien an. Immuntherapien kommen unter bestimmten Voraussetzungen bei verschiedenen Krebsarten in Frage, insbesondere  bei Tumoren von Haut und Lunge, aber auch bei Darm-, Prostata-, Blasen-, Nieren- und Brustkrebs. Die Entwicklung der Immuntherapie steht erst am Anfang, und schreitet in großen Schritten voran.  

    Bei der Immuntherapie werden die Zellen des Immunsystems dazu angeregt, die Tumorzellen anzugreifen. Zu diesem Zweck werden dem Patienten / der Patientin z.B. Antikörper infundiert, die die Immunzellen zur Krebsabwehr stimulieren sollen. In der Regel sind diese Antikörper gut verträglich. Eine Immuntherapie kann als alleiniger Therapieansatz gewählt werden, oder auch in Kombination, z.B. mit Bestrahlung oder Chemotherapie, oder auch nach einer Operation. Die Therapie ist teuer, die Kosten werden aber in der Regel von den Krankenkassen übernommen.   

    Ob und zu welchem Zeitpunkt eine Immuntherapie sinnvoll ist, prüft ein Experten-Team des NZT im Einzelfall. Dazu kooperieren die Spezialisten auch mit Spitzenzentren und überregionalen Partnern, um neueste Erkenntnisse umzusetzen. Darüber soll auch ein Zugang für die Teilnahme an Studien ermöglicht werden. Während des gesamten Behandlungsprozesses erfolgt eine engmaschige Begleitung der Therapie durch Ärzte, Pflegekräfte und weitere, speziell ausgebildete Kräfte des NZT.

    Eine wichtige Form für Immuntherapien sind Antikörper, die die sog. „Checkpoints“ im Immunsystem blockieren. An deren Etablierung war Chefarzt und NZT-Leiter Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen in Heidelberg beteiligt. Diese Antikörper sind in der Lage, das durch Tumorzellen blockierte Immunsystem wieder in Gang zu setzen. „Die Immuntherapie geht aber über den Einsatz von Checkpoint-Blockern weit hinaus“, macht  Prof. Schulze-Bergkamen vielen Krebspatientinnen und -patienten Hoffnung auf weitere Schritte hin zu einer personalisierten Tumorbehandlung.

  • Tumorprofiling

    Unter dem Dach des NZT werden umfassende genomische Tumoranalysen vorgenommen. Diese genetischen Untersuchungen schlüsseln die individuellen molekularen Marker von Tumoren auf – der genetische „Fingerabdruck“ von Krebspatientinnen und -patienten. Die Analyseergebnisse werden mit überregionalen Partnern in sogenannten Molekularen Tumorboards diskutiert. Diese Form der Zusammenarbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. So können immer mehr Patienten von einer personalisierten, auf ihre individuellen Tumormerkmale zugeschnittenen Therapie profitieren. So ist es möglich, die Mechanismen, die zu einem Voranschreiten der Krebserkrankung führen, zu unterbrechen und das Wachstum des Tumors zu hemmen. Das NZT betreibt eine derartige Präzisionsmedizin unter der Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus der Krebsmedizin. Das Zentrum ist Teil des überregionalen Molekularen Tumorboards Niederrhein (MTB). 

  • Tumorkonferenzen

    In wöchentlichen Tumorkonferenzen werden alle Fälle unserer onkologischen Patienten gemeinsam von den Expertinnen und Experten aus den chirurgischen Fächern, aus Hämatoonkologie, Neuroonkologie, Pathologie, Radiologie, Radioonkologie und anderen Bereichen wie Ernährungsmedizin, Sozialarbeit und Psychoonkologie besprochen. Gemeinsam werden Befunde und individualisierte Krebstherapien erarbeitet. 

    Ziele der Tumorkonferenzen sind:

    • Vorstellung aller onkologischen Patienten
    • Interdisziplinäre Diagnostik- und Therapieentscheidung.
    • Einbeziehung des Einweisers in den Behandlungsplan des Patienten
    • Aufklärung des Patienten über die Empfehlung der Tumorkonferenz

    Wöchentliche Tumorkonferenzen finden statt:

    •  Allgemeinen Onkologie
    • Gynäkologisches Krebszentrum
    • Darmzentrum
    • Thoraxonkologie
    • Osteoonkologie
    • Brustzentrum
    • Porstatazentrum.
  • ASV - ambulante Versorgung von Patienten mit Tumorerkrankungen im Bauchraum

    Marien-Hospital ermöglicht ambulante Spezial-Versorgung bei Tumoren im Verdauungstrakt

    Ab sofort bietet das Marien-Hospital Patienten mit Tumorerkrankungen im Verdauungstrakt und im Bauchraum eine „Ambulante spezialfachärztliche Versorgung“ (ASV) an. Sie stellt eine Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten dar. Dabei können ambulant betreute Patienten unkompliziert das Angebot und die medizinischen Leistungen, die sonst stationären Patienten vorbehalten sind, in Anspruch nehmen. Das aufwendige Antragsverfahren wurde vom erweiterten Landesausschuss für Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser bewilligt.

    Die „Ambulant spezialfachärztliche Versorgung“ umfasst die Diagnostik und Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krebserkrankungen, die eine spezielle Qualifikation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und besondere Ausstattungen erfordern. All das stellt das Marien-Hospital in einem Expertennetzwerk bereit und erweitert so das Angebot seines Niederrheinischen Zentrums für Tumorerkrankungen (NZT) unter dem Dach der pro homine.

    Patienten profitieren deutlich

    Durch die ASV ergeben sich insbesondere folgende Behandlungsvorteile für Patienten: eine hochspezialisierte Versorgung durch erfahrene Fachärzte, ein zentraler Ansprechpartner innerhalb des ASV-Teams, zeitnahe Planung und Organisation aller erforderlichen Behandlungsschritte, schnelle und qualifizierte fachärztliche Versorgung, 24-Stunden-Notfallversorgung, hohe Qualitätsstandards, schnelle Verfügbarkeit ergänzender Diagnostik- und Therapieverfahren und somit keine Wartezeiten und Verzögerungen bei Problemen.

    ASV-Teamleiter ist Henry Kleipaß, Oberarzt in der Abteilung für Hämatologie / Onkologie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen. Der Teamleiter ist für die fachliche und organisatorische Patientenversorgung verantwortlich und sorgt für einen reibungslosen Informationsfluss.

    Netzwerk von Experten

    Das Kernteam besteht aus Fachärzten, die aufgrund ihrer speziellen Kenntnisse und Erfahrungen bei der Behandlung der jeweiligen Erkrankung mitwirken. So arbeiten die Chef- und Oberärzte der Gastroenterologie, Allgemein- und Visceralchirurgie, Hämatologie / Onkologie des Marien-Hospitals und die Strahlentherapie Dinslaken eng verzahnt zusammen. Zusätzlich stehen die weiteren Fachabteilungen und auch externe Fachärzte bei Bedarf zur Verfügung, auf deren Expertise erfahrungsgemäß bei einem Großteil der Patienten auf Grund der komplexen Verläufe nicht verzichtet werden kann.

    Um an der medizinischen Versorgung teilzunehmen zu können, benötigen die Patienten einen Überweisungsschein von ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt.

  • Palliativmedizin

    Die bestmögliche Lebensqualität ist unser Ziel
    Neben Tumor-Diagnostik und -Therapie bieten das Marien-Hospital Wesel und das St. Willibrord-Spital Emmerich die palliativmedizinische Behandlung bei weit fortgeschrittenen unheilbaren Tumorerkrankungen an, um unsere Patientinnen und Patienten in der schweren Phase des Lebens zu betreuen und zu behandeln. 

    Das oberste Ziel ist es, dem Bedürfnis der Patientinnen und Patienten nach Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität gerecht zu werden. 
    Hierzu stehen kompetente Behandlungsteams aus erfahrenen Palliativmedizinern, geschultem Pflegepersonal in Palliativ Care, Schmerztherapeuten, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern sowie der Abteilung Sozialdienst und Pflegeberatung zur Verfügung. Das Team trifft sich tgl. zum Austausch und zur Optimierung der Behandlung. Aufgrund des großen Angebotes der medizinischen Fachabteilungen können verschiedene palliativmedizinische Therapieansätze unter einem Dach angeboten und realisiert werden.
    Unser Behandlungsangebot erfolgt in speziell eingerichteten barrierefreien Einzelzimmern, die es erlauben, auch Angehörige und Freunde mit in das Therapiekonzept zu integrieren, wenn dies von den Patienten gewünscht wird.

    Neben dem Schwerpunkt der Linderung von Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot kümmern wir uns ebenso um die seelischen, geistigen und sozialen Bedürfnisse, Sorgen und Ängste unserer Patientinnen und Patienten. Zusätzlich sehen wir die Betreuung und Begleitung der Angehörigen und Freunde als Teil des Behandlungskonzeptes.

    Ziel unserer Bemühungen ist, den Zustand unserer Patientinnen und Patienten soweit zu stabilisieren, dass eine Entlassung in die gewohnte Umgebung mit Organisation von Hilfsmitteln und speziellem Pflegedienst, wenn gewünscht, möglich wird. 

    Sollte eine Entlassung nicht möglich sein, sehen wir unsere Aufgabe darin, die letzte Lebensphase der Patientinnen und Patienten zu unterstützen und fürsorglich zu begleiten.

  • Molekulare Testung für eine bessere Prognose bei Lungenkrebs

    In der Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs hat das NZT einen weiteren Schritt unternommen, um diesen Menschen den Zugang zu personalisierten Therapien zu ermöglichen. Das Zentrum wurde nach erfolgreicher Bewerbung und Prüfung in das nationale Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) aufgenommen. 

    Im Rahmen des nNGM wird das gesamte Genom eines Lungenkrebspatienten getestet. Durch die Anbindung des NZT an das Universitätsklinikum Essen ist so eine Studienprüfung und ggfs. –aufnahme bei seltenen Veränderungen des Tumorgenoms möglich. So lässt sich mit direkter Anbindung an die Universität ohne Zeitverzug prüfen, ob eine alternative moderne Therapie in Frage kommt. Für das bundesweite nNGM haben sich alle 15 universitären Krebszentren zusammengeschlossen. Dazu zählen auch sämtliche 13 onkologischen Spitzenzentren, die aktuell von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Das nNGM ist aus dem Kölner Netzwerk Genomische Medizin entstanden, das 2010 ins Leben gerufen wurde. Das nationale Netzwerk Genomische Medizin hat sich zum Ziel gesetzt, die Überlebenschancen von Lungenkrebspatienten zu verbessern. Laut nNGM ist in Deutschland die Rate der breiten molekularen Testungen auf therapeutisch relevante Mutationen unterdurchschnittlich, was bei Lungenkrebspatienten zu einer „nicht akzeptablen Verschlechterung“ der Prognose führe. Der Verbund strebt eine umfassende, harmonisierte molekulare Testung möglichst aller Patienten mit nicht kurativ behandelbarem Lungenkrebs in Deutschland an. Dabei richtet sich der Blick auf alle bekannten genomischen Veränderungen mit bereits gesicherter oder noch in klinischer Bewertung befindlicher therapeutischer Bedeutung. Die Identifizierung von Patienten, voraussichtlich gut auf immuntherapeutische Ansätze ansprechen, ist ein weiterer wesentlicher Baustein des Konzepts. Innerhalb des Netzwerks haben sich sechs Arbeitsgruppen gebildet, die auf einzelne Projekte spezialisiert sind, darunter Molekulare Diagnostik, Beratung und Klinische Studien. Die innerhalb des Netzwerks erhobenen Daten sollen gezielt für die Krebsforschung zur Verfügung gestellt werden. Denn nur anhand großer Fallzahlen, betont das nNGM, können seltenere Krebserkrankungen als Folge individueller genetischer Mutationen ausreichend erforscht und deren Therapieoptionen verbessert werden. Dazu leistet das NZT der pro homine nun seinen Beitrag.  

    Weitere Informationen: Dr. med. Mathias Hoiczyk, 0281 104-1910

  • Zweitmeinung

    Bei Verdacht auf eine Krebserkrankung oder nach bestätigter Diagnose steht das Team des NZT für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung. So ist es Patientinnen und Patienten auf einfachem Wege möglich, ggf. eine zweite Meinung einzuholen. Zu allen Fragestellungen gibt ein Experten-Netzwerk, das auch mit überregionalen Partnern kooperiert, kompetent und zuverlässig Auskunft. 

  • Behandlung finden

    Beratungs- und Unterstützungsangebote

  • Komplementärmedizin

    Naturheilkunde und klassische Schulmedizin sind kein Gegensatz, sondern bilden zusammen eine moderne integrative Medizin. Komplementärmedizin, zu der die Naturheilkunde gehört, ist eine ergänzende Maßnahme zur klassischen Schulmedizin. Sie baut auf den diagnostischen und therapeutischen Leistungen der modernen Medizin auf und erweitert sie um wesentliche Aspekte.

    Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich eine naturheilkundliche Behandlung, besonders auch bei einer Krebserkrankung. Oft lautet die erste Frage, was selbst zu einer Genesung beitragen kann. Das Marien-Hospital bietet hierzu eine wissenschaftlich belegte naturheilkundliche Unterstützung an.

    Viele Nebenwirkungen der Chemotherapie, der antihormonellen Therapie sowie der Strahlentherapie können mit Hilfe naturheilkundlicher Behandlung gelindert werden. Im Vordergrund steht dabei das Beratungsgespräch zur Entwicklung einer individuellen Behandlungsstrategie. Die Naturheilkunde ermöglicht es den Erkrankten, selbst gegen die Beschwerden und für ihre Gesundheit aktiv zu werden.

  • Ernährungsberatung

    Essen und Trinken versorgen den Körper nicht nur mit den lebensnotwendigen Nährstoffen, sondern sind auch ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität.

    Ein guter Ernährungszustand hat einen positiven Einfluss auf Ihre Therapie und somit auf Ihre Lebensqualität. Um Ihren aktuellen Ernährungszustand ermitteln zu können, wird ein Screening (Fragebogen) durchgeführt und die Körperzusammensetzung (BIA = Bioelektrische Impedanz Analyse) gemessen. Dadurch kann frühzeitig das Risiko für Mangelernährung erkannt und eine individuelle Ernährungstherapie besprochen werden.

    Die Ernährungsberatung/-therapie wird immer Ihren Bedürfnissen und der aktuellen Ernährungssituation angepasst.  

    Dies können sein:
    »    Ernährungsempfehlungen bei Therapienebenwirkungen, 
        z. B. Appetitlosigkeit,  Geschmacksveränderungen, Übelkeit 
    »    Gestaltung und Umsetzung von energiereichen Mahlzeiten 
    »    Anreicherung von Speisen 
    »    Einsatz von / Umgang mit Trinknahrung
    »    Einsatz von enteraler und parenteraler Ernährung

    Ansprechpartnerin: Ingvelde Löll (Diätassistentin VDD-zertifiziert, Diabetesassistentin DDG, Qualifikation/Zertifikate: Onkologie VDD, Enterale Ernährungstherapie VDD, Ambulante Ernährungsberatung/-schulung VDD, Parenterale Ernährungstherapie)
    Tel.: 0281 104-62802
    E-Mail: ingvelde.loell@prohomine.de

  • Psychoonkologie

    Die Diagnose Krebs und die medizinische Behandlung stellen einen großen Einschnitt dar. 

    Die Erkrankung belastet körperlich und seelisch. Sie löst Gedanken und Gefühle aus, die sich unterschiedlich entwickeln und wieder verändern können. Die Empfindungen reichen von Schwermut zu Zuversicht, von Verzweiflung zu Vertrauen, von Angst zu Gelassenheit.

    Es stellen sich viele Fragen:
    »    Worüber kreisen meine Gedanken?
    »    Welche Gefühle habe ich?
    »    Welche Wege zu meiner Erleichterung gibt es?
    »    Wie und worüber rede ich mit meinem Partner und meinen Kindern?
    »    Wie verarbeite ich meine Ängste?
    »    Was kann ich tun, wenn ich bedrückt und erschöpft bin?
    »    Wie kann ich Anschluss an das gewohnte Leben finden?

    Die Psychoonkologie entwickelt mit Ihnen Antworten. 

    • Sie hinterfragt, welche Überlegungen, Hoffnungen und Prinzipien Sie bisher hatten.
    • Sie klärt, ob diese Ansichten berechtigt waren oder nicht. 
    • Sie bietet Ihnen verschiedene Denkansätze und Verhaltensmöglichkeiten an, um mit der Erkrankung gefasster zu leben. Zufriedenheit und Akzeptanz können sich anbahnen.

    Diese Mitbehandlung basiert auf den bewährten Behandlungsansätzen der Verhaltenstherapie: In vertraulichen Gesprächen, auf Wunsch auch mit der Familie, werden persönliche Lösungswege zum Umgang mit der Erkrankung entwickelt. Es sind einfühlsame und orientierende Begegnungen mit einer fachkundigen, neutralen Person. Bedrückende und verzerrende Perspektiven werden offengelegt, sachbezogene, unterstützende und wegleitende Herangehensweisen und Ressourcen angeboten. 

    Weitere Methoden können die Mitbehandlung ergänzen, etwa das Erlernen von Entspannungsverfahren wie z.B. das Autogene Training.

    Ansprechpartnerin: Silke Dahl, Dipl.-Psychologin und Psychoonkologin (DKG), Tel.: 0281 104-61281

  • Onkologische Fachpflege

    Die Betreuung von onkologisch erkrankten Patienten erfordert von den Pflegeteams besondere Kompetenz und Aufmerksamkeit. Das Marien-Hospital Wesel hat allein sieben Pflegekräfte in seinen Reihen, die die aufwendige Qualifikation für onkologische Fachpflege aufweisen. Das zeichnet das Krankenhaus besonders aus.

    Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, die in der Fachkrankenpflege Onkologie weitergebildet sind, begleiten und beraten Patienten und Angehörige bei der Diagnosestellung sowie vor, während und nach der Therapie. 

    Wesentliches Ziel ist es, das Selbstmanagement der Patienten zu erhalten und zu fördern, so dass sie ihren Alltag mit der Krebserkrankung meistern können. Dabei haben die Mitarbeiter der onkologischen Pflegeteams nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Situation des krebskranken Menschen und dessen soziales Umfeld im Blick.  

    Sie verfügen über besonderes Wissen zur Entstehung und Entwicklung von Tumorerkrankungen, sind geschult im Umgang mit immungeschwächten Patienten und besonderen Pflegesituationen, z.B. im Umgang mit Drainagen und Portsystemen. Die Vorbereitung und Begleitung von Chemotherapien und die Kontrolle von Symptomen, die durch Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapien ausgelöst werden können, zählen ebenfalls zu den wesentlichen Aufgaben der onkologischen Pflegefachkräfte. Sie erkennen weitergehenden, z.B. psychologischen Beratungsbedarf, stellen durch eine intensive interprofessionelle Zusammenarbeit den Kontakt zu anderen Berufsgruppen her und unterstützen Betroffene dabei, nach dem stationären Aufenthalt zu Hause den Alltag zu organisieren. 

    Zuhören, reden, Trost spenden – auch diese Fähigkeiten sind in der on- kologischen Pflege von Bedeutung. Um sich die erforderliche Zeit nehmen zu können, sind besondere personelle Ressourcen erforderlich. 

    Onkologische Fachpflegekräfte haben eine zweijährige, anspruchsvolle Weiterbildung mit 2500 Stunden in Theorie und Praxis absolviert. Ihr spezielles Wissen und ihre Erfahrung geben sie innerhalb des Krankenhauses durch innerbetriebliche Schulungen auch an andere Pflegekräfte weiter. 

  • Sozialdienst, Beratung bei Pflege und Anschlussbehandlungen

    Das Team Sozialdienst und Pflegeberatung im Marien-Hospital Wesel sind Ansprechpartner für Sie als Patientin / Patient und Ihre Angehörigen bei sozialmedizinischen Fragestellungen und Problemen, die während eines stationären Aufenthalts auftreten können oder bereits bestehen. Dabei wird der Mensch in seiner Gesamtheit in den Blick genommen. 

    Bei einer onkologischen Grunderkrankung bieten wir Ihnen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Darm-, Brust- und Prostatazentrum im Hause Beratung und Hilfestellung zu folgenden Themenschwerpunkten an: 
    »    bei der Antragstellung und Organisation onkologischer Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlungen / stationäre Nachsorge)
    »    bei Fragestellungen zu nachstationärer Versorgung (ambulante / vollstationäre Pflege)
    »    palliative ambulante und stationäre Versorgung SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) / Hospiz
    »    bei Fragen zu Schwerbehinderten-Angelegenheiten
    »    bei der Beantragung sozialrechtlicher Leistungen und Kontaktaufnahme zu externen Institutionen (z.B. Sozialhilfeträger, Krankenversicherung, Medizinischer Dienst, Beratungsstellen)
    »    psychosoziale Beratung für onkologische Patienten in Zusammenarbeit mit unseren Zentren
    »    Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht 
    »    Hilfsmittelversorgung

    Darüber hinaus bietet das Marien-Hospital die „Familiale Pflege“ zur individuellen Unterstützung von pflegenden Angehörigen an. Dazu stehen examinierte Krankenschwestern als Pflegetrainerinnen zur Verfügung. Das Angebot umfasst u.a. Pflegetrainings im Krankenhaus und zu Hause sowie Pflegekurse und Gesprächskreise. 

    Ansprechpartner: Roland Wacke, Dipl. Sozialarbeiter, Tel.: 0281 104-1278

  • Seelsorge

    Eine Krankheit – und besonders eine Krebserkrankung – stellt für den Menschen eine besondere Herausforderung dar und bringt ihn nicht selten an seine psychischen und physischen Grenzen. In dieser Situation stehen Ihnen im Marien-Hospital viele Fachkräfte zur Verfügung, die sich um Ihre Heilung bemühen.

    Auch das Seelsorgeteam möchte Sie auf diesem Lebensabschnitt begleiten und auf Ihrem Genesungsweg unterstützen. Seelsorge verstehen wir als Zuwendung zu den Kranken im Geiste des Evangeliums und als Begleitung in der „Wüste der Krankheit“.

    Für persönliche Gespräche, Beratung und Begleitung stehen wir Ihnen sowie Ihren Angehörigen und den Besuchenden gerne zur Verfügung – unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit oder religiösen Bindung.

    Neben den hauptamtlichen Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorgern sind im Marien-Hospital einige Ehrenamtliche in der seelsorglichen Begleitung tätig, die auf den verschiedenen Stationen Kontakt zu den Patientinnen und Patienten suchen. 
    Zu unseren Aufgaben gehört auch die Begleitung von Angehörigen und Mitbetroffenen. 

    Gottesdienste und Andachten feiern wir in der Krankenhauskapelle. Sie befindet sich im Erdgeschoss und ist durchgehend geöffnet. 

    Ansprechpartnerinnen: Irmgard Berg (Evangelische Pastorin), Katharina Mikolaszek (Pastoralreferentin), Schwester Lincy  (Pastoralreferentin)
    Tel.: 0281 104-61279/-61271/-61276    
    E-Mail: irmgard.berg@prohomine.de
    E-Mail: katharina.mikolaszek@prohomine.de
    E-Mail: sr.lincy@prohomine.de

  • OnkoAktiv - spezielles Sportprogramm für Tumorerkrankte

    Sport ist gesund, auch bei Krebs: Es ist wissenschaftlich belegt, dass es Menschen mit einer onkologischen Erkrankung gut tut, wenn sie sportlich aktiv sind. Je früher im Verlauf der Krankheit sie damit beginnen, desto besser ist der Erfolg. Gesundheitliche Komplikationen und Nebenwirkungen der Therapie lassen sich lindern, der Heilungsprozess wird gestärkt. Das hat Vorteile für Körper, Psyche und das soziale Umfeld.

    Das Niederrheinische Zentrum für Tumorerkrankungen NZT unter dem Dach der pro homine bietet seinen Patienten die Möglichkeit, Kraft und Ausdauer zielgerichtet und regelmäßig zu trainieren. Dies geschieht im Rahmen des Netzwerks OnkoAktiv, einer Initiative des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg, mit dem das NZT eng kooperiert. 

    OnkoAktiv-Partner vor Ort ist das Weseler Fitness-Studio clever fit. Dort können Patienten mit jeder Art von Krebserkrankung nach dem stationären Aufenthalt, aber noch während der Therapie (z.B. Chemo, Bestrahlung) an Geräten ein Kraft- und Ausdauertraining absolvieren. Das Training kann individuell gestaltet werden und nach Wahl auch weitere Angebote des Fitness-Studios umfassen – von Bokwa (Tanz + Fitness) über Spinning bis Zumba. Dafür zahlen NZT-Patienten einen Sonderpreis, welcher gegebenenfalls durch das NZT zum Teil übernommen werden kann. Die Patienten werden während des Trainingsprozesses vom NZT fachlich begleitet. 

    Unser Angebot:
    »    individuelle Sport- und Bewegungstherapie 
    »    Kooperation mit clever fit Wesel  
    »    geschultes Trainingspersonal
    »    interne Fortbildungen für die Trainer
    »    bedarfsorientiert 
    »    wissenschaftlich betreut 
    »    Forschung und Studien 
    »    Informationen und Beratungen zu Sport und Bewegung bei Krebs 

    Ansprechpartner: Michael Braff (Sportlicher Leiter NZT, Physiotherapeut)
    Tel.: 0281 104-61862
    E-Mail: michael.braff@prohomine.de

  • Bewegung und Entspannung bei Krebs - Kursangebote

    Sport baut Stresshormone ab und hilft, die Nebenwirkungen vieler Krebstherapien messbar zu reduzieren und die Regenerationszeit zu verkürzen. Durch Bewegung wird der Energiehaushalt angekurbelt und die Durchblutung gefördert, das erschwert den Krebszellen das Wachstum. Der positive Effekt auf die Psyche ist nachweisbar, Bewegung steigert die Lebensqualität und stärkt das Immunsystem. Gezieltes Entspannungstraining gehört genauso dazu, denn es kann Verspannungen und Verkrampfungen lösen, Ängste mildern und die eigenen Kräfte stärken. Vor allem aber sollte das Training Freude machen, motivieren und auf „andere“ Gedanken bringen. Probieren Sie aus, was Ihnen liegt und Spaß macht. 

    Kurse des Gesundheitszentrums am Marien-Hospital finden Sie hier.

     

    Zwei spezielle Angebote aus dem Brustzentrum:

    Selbstfürsorge-Training ein neues Angebot für Frauen mit Brustkrebs am Marien-Hospital

    Das Selbstfürsorge-Training findet einmal wöchentlich donnerstags von 10:00 – 13:00 Uhr im Haus der Gesundheit statt und umfasst insgesamt 24 Stunden. Kombiniert werden sportliche Aktivitäten, Entspannungsverfahren und spezielle Informationen.

    Das Angebot ist kostenfrei und findet in der Regel nach Abschluss der Chemo- und Bestrahlungstherapie im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital statt.

    Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier oder Tel. 0281 104-61262 oder -1550.

    Veranstaltungsort:
    Haus der Gesundheit
    Pastor-Janßen Straße 2
    46483 Wesel

    Ganzkörpertraining für an Brustkrebs erkrankte Frauen in Kooperation mit clever fit

    Die Kurse finden immer dienstags 10:30-11:30 Uhr + freitags 11:00-12:00 Uhr statt.

    Das spezielle Ganzkörpertraining wurde in Kooperation mit den Trainern von clever fit und den Ärzten des Brustzentrums am Marien-Hospital Wesel entwickelt.
    Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, erhalten im Sekretariat des Brustzentrums einen Gutschein für 4 x kostenloses Training.

    Weitere Informationen finden Sie hier oder Tel. 0281 104-61262 oder -1550.

  • Tumordokumentationen

    Die einheitliche Tumordokumentation ist eine Kernforderung des Nationalen Krebsplans. Krankenhäuser sind verpflichtet, auf Grundlage des onkologischen Basisdatensatzes der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) neu aufgetretene Krebserkrankungen sowie deren Verläufe und Therapien zu dokumentieren und nachzuverfolgen. Ziel der Tumordokumentation am NZT ist die professionelle Erhebung medizinischer Daten und die Weiterleitung an das Landeskrebsregister (LKR). Das LKR wertet die Daten wissenschaftlich aus und stellt somit die Grundlage für Forschung und Versorgungsqualität in der Krebsbehandlung. Patienten am NZT profitieren somit von der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und einer Verbesserung der Lebensqualität.

    Ansprechpartnerin:
    Melanie Reyers, NZT Koordinatorin
    E-Mail: Melanie.Reyers@prohomine.de

  • Selbsthilfegruppen

    Bundesverband Deutsche Ilco
    Thomas-Mann-Straße 40
    53111 Bonn
    Tel.: 0228 338894-50
    Ansprechpartner : Fritz Elmer
    Feldstraße 27
    46499 Hamminkeln
    Tel.:  02856 981420
    Mobil: 0171 3817141
    ILCO NiederRhein-WestMünsterland - ILCO NiederRhein WestMünsterland (ilco-niederrhein.de)

    Netzwerk Neuroendokrine 
    Tumoren (NeT) e.V.
    Gruppenleiterin: Sandra von Schöll
    Grietherort 5a
    46469 Rees 
    Netzwerk Neuroendokrine Tumoren (NeT) e.V. - Selbsthilfeorganisation für Betroffene und Angehörige (netzwerk-net.de)

    Stiftung Deutsche Krebshilfe
    Buschstr. 32
    53113 Bonn
    Tel.: 0228 72990-0
    E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
    Internet: www.krebshilfe.de
    www.krebshilfe.de

    Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin
    Tel: 030 32293290
    Fax: 030 322932922
    E-Mail: service@krebsgesellschaft.de
    Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft | DKG

    Prostata-Selbsthilfegruppe
    Leitung: Horst Gauding
    Am Licken Berg 11
    46569 Hünxe
    Tel.: 02858 6084
    E-Mail: horst@gauding.de
    Treffen: Jeden 1. Mittwoch im Monat, 19.00 Uhr
    Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, Wesel (Tagungsraum, 2. Etage)
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Wesel (prohomine.de)

    Hospiz-Initiative Wesel 
    Leitung: Dipl.- Pol. Eva Chiwaeze
    Supervisorin, DGSv-Trauerbegleiterin, BVT
    Kiek in den Busch 87
    46485 Wesel
    Tel.: 0281 44299054 
    Mobil: 0177  5511535
    Internet: www.hospiz-wesel.de
    Startseite (hospiz-wesel.de)

    Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V.
    Bundesgeschäftstelle des AdP e. V.
    Thomas-Mann-Str. 40
    53111 Bonn
    Tel.: 0228 33889-251 od. -252
    Telefax: 0228 33889-253
    E-Mail Bundesgeschäftsstelle:
    bgs@adp-bonn.de
    ADP e.V. | Arbeitskreis der Pankreatektomierten | Bonn (bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de)

    Selbsthilfegruppen Senologie
    Füreinander
    Leitung: Helga Maertens
    Tel.: 0281 21438
    Treffen: 1 x monatlich im Marien-Hospital Wesel

    Leitung: Ulrike Tebbe
    Tel.: 0281 530941
    Treffen: 1x monatlich im Haus der Gesundheit Wesel
    Senologie & Ästhetische Chirurgie, Brustgesundheit / Brustzentrum Wesel - zertifiziert (prohomine.de)

    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Wesel
    Horst Gauding, Tel.: 02858 6084, Mail: horst(at)gauding.de oder Prostata-SHG-Wesel(at)gmx.de
    Die Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Haus der Gesundheit am Marien-Hospital in Wesel, Pastor-Janßen-Str. 2 (Konferenzraum, 2.OG).
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Wesel (prohomine.de)

    Frauen nach Krebs
    Leitung: Elfriede Kroh
    Tel.: 02822 53330
    Stadt Emmerich | Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs

    Mutmachsprechstunde
    Leitung: Angelika Sanders / Nadine Schawinsky
    Termine nach Vereinbarung über Lisa Quick
    Tel.: 0281 104-61262
    Zentrum für Frauengesundheit (prohomine.de)

    DZS Stomazentrum im Gesundheitszentrum Lang /
    Sanitätshaus Lang GmbH
    Krengelstr. 116-118
    46539 Dinslaken
    Tel. 02064 4137-0
    www.gz-lang.de
    E-Mail: info@gz-lang.de
    Stomaversorgung - Gesundheitszentrum Lang | Dinslaken (gesundheitszentrum-lang.de)