Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP)

Psychische und psychiatrische Erkrankungen, Störungen im Verhalten und in der Beziehung zu anderen Menschen kommen bei Kindern und Jugendlichen häufig vor. Hierzu gehören z. B. Angststörungen, Depressionen, Essstörungen, aggressive Verhaltensauffälligkeiten, Psychosen oder Drogenprobleme. Etwa 10 % aller Kinder und Jugendlichen benötigen im Laufe ihrer Entwicklung psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfen.

  • Für wen sind wir da?

    Wir sind Ansprechpartner für Kinder bzw. Jugendliche und deren Eltern sowie in Ausnahmen für junge Erwachsene bis 21 Jahre aus dem Kreis Wesel. Vereinzelt behandeln wir auch Kinder und Jugendliche aus den angrenzenden Kreisen.

  • Wie gehen wir vor?

    In Ambulanz und Tagesklinik bieten wir ein aufeinander abgestimmtes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen an. Hierbei wünschen wir uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Sorgenden. Dabei haben wir die gesamte Familie im Blick. Ziel ist es, eine bestmögliche ortsnahe kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung gewährleisten zu können.

  • Was geschieht in der Behandlung?

    Beratung und Behandlung bezieht oft die gesamte Familie mit ein, so dass auch wiederholte gemeinsame Termine notwendig werden können. Unser therapeutisches Angebot stimmen wir auf das Störungsbild, das Alter und den Entwicklungsstand des Patienten ab. Wir arbeiten in unserem Team mit Mitarbeitern aus verschiedenen Berufsgruppen, deren Aufgabenbereiche sich ergänzen, so dass wir auch spezialisierte Beratungssprechstunden vorhalten. Bei bestimmten Fragestellungen kann die Diagnostik oder die Beratung auch im häuslichen Umfeld erfolgen.

  • Wie kooperieren wir mit anderen Institutionen?

    Als Bestandteil des Zentrums für Kinder und Jugendliche am Marien-Hospital arbeiten wir auf vielen Ebenen eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) und der Interdisziplinären Frühförderstelle (IFF) zusammen. Als Teil des „psychosozialen Netzwerks“ im Kreis Wesel sind wir in berufsgruppenübergreifenden Qualitätszirkeln sowie verschiedenen Arbeitskreisen tätig. Zu unseren Aufgaben gehört auch der Austausch mit und die Beratung von Institutionen und Einrichtungen. Wir kooperieren mit öffentlichen Einrichtungen, z. B. Beratungsstellen, Schulen und Jugendämtern im Kreis Wesel und darüber hinaus.

  • Wie wird Behandlungsqualität gesichert?

    Institutsambulanz und Tagesklinik sind in die Qualitätssicherungsmaßnahmen des Marien-Hospitals Wesel eingebunden. Im Rahmen der Krankenhaus-Zertifizierung beteiligt sich die Einrichtung an den Prozessen zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Krankenhauses.

    Die KJPP nimmt aktiv an den holdingweiten QMB-Treffen teil und ist wiederholt erfolgreich nach DIN-EN-ISO zertifiziert worden. Zudem wurde ein abteilungsinternes Qualitätshandbuch entwickelt. Daneben ist die KJPP Wesel aktiv in der netzwerkorientierten Qualitätssicherung und in verschiedenen Arbeitskreisen im Kreis Wesel und in der Stadt Wesel engagiert beteiligt (PSAG Untergruppe Kinder und Jugendliche, Arbeitskreis Prävention, Beratung und Therapie bei sexueller Misshandlung, Missbrauch und Gewalt, Netzwerk Essstörung, Arbeitskreis Frühe Hilfen, Arbeitskreis Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, Runder Tisch Schulabsentismus).

    Abteilungsübergreifend bestehen verschiedene Arbeitskreise zur Sicherung und Weiterentwicklung von Behandlungsqualität. Überregional ist die kinder- und jugendpsychiatrische Leitung in verschiedenen berufspolitischen Arbeitsgruppen aktiv (Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Ärzte, Landesarbeitsgemeinschaft KJPP).  

    Die Qualität der Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie selbst wird durch laufende, definierte Teamprozesse gewährleistet. Im Rahmen von Visiten und Fallbesprechungen wird der Therapieprozess der aktuell behandelten Patienten überwacht und fortgeführt. Vierteljährliche Nachmittage mit dem gesamten multi-professionellen Team dienen der Fortentwicklung struktureller und inhaltlicher Prozesse. In multiprofessionellen Fachteams werden störungsspezifische, hausinterne Standards und Behandlungspfade anhand der Leitlinien der Fachgesellschaften bearbeitet und fortlaufend aktualisiert. Zur Sicherung der Behandlungskontinuität wurde ein Entlassmanagement implementiert, das die nahtlose Weiterbetreuung sicherstellt.  

    Sechs- bis achtmal im Jahr dienen Supervisionen durch eine externe Fachkraft der Fort- und Weiterentwicklung der Behandlungsprozesse und des Teamprozesses (Fall- und Teamsupervision).

    Die psychotherapeutisch tätigen Mitarbeiter der Klinik sind zudem in einem regionalen Qualitätszirkel der kassenzugelassenen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychiater im Kreis Wesel unter Leitung von Claudia Vogt, ärztliche Leitung KJPP, aktiv. Sie arbeiten daran mit, die Behandlungsprozesse in der Tagesklinik und Institutsambulanz für die Kooperationspartner transparent zu machen und am gegenseitigen Informationsaustausch und Wissenstransfer zu partizipieren. Entsprechend werden die Behandlungskonzepte der Abteilung fortlaufend weiterentwickelt und aktualisiert überarbeitet.

  • Wir bilden aus:

    Die Departmentleitung Claudia Vogt besitzt die dreijährige fachärztliche Weiterbildungsermächtigung zum Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
    Es bestehen Kooperationsverträge mit verschiedenen Instituten für psychotherapeutische Fort- und Weiterbildung.
    Externe Fort- und Weiterbildungen werden unterstützt und gewährt, um die Mitarbeiter des Teams weiterzuqualifizieren. Es liegen interdisziplinär entwickelte Einarbeitungskonzepte für neue Mitarbeiter aus den verschiedenen Berufsgruppen vor. In der Einarbeitungszeit erfolgen regelhaft auch Hospitationen in den anderen kooperierenden Bereichen des Kinderzentrums.

    Rotierend arbeiten auch Auszubildende des angeschlossenen Bildungszentrums Niederrhein-Wesel für Gesundheit und Sozialberufe im Team.

    Institutsambulanz und Tagesklinik gestalten regelmäßige interne Gesamtteams und öffentlich zugängliche Fachfortbildungen zu Störungsbildern und Behandlungsfragen. So finden aktuelle fachliche Entwicklungen Eingang in die tägliche Arbeit. Hier bringen die Mitarbeiter auch ihr Wissen aus externen Fortbildungen ein und wirken als Mediatoren für den Wissenstransfer. Die hausinternen Fortbildungen entsprechen den Standards der Kassenärztlichen Vereinigung und werden über diese zertifiziert.

Mutmachsprechstunde für Brustkrebs-Patientinnen

Die "Mutmachsprechstunde" haben zwei Brustkrebs-Patientinnen nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Chemotherapie eingerichtet. Sie berichten von ihren Erfahrungen, beantworten Fragen und wollen Zuversicht im Umgang mit der Krebserkrankung verbreiten. Ein Angebot der Klinik für Senologie unter Leitung von Chefäztin Dr. Daniela Rezek.

22.05.2019, 11:00 UhrMarien-Hospital, Pastor-Janßen-Straße 8-38, 46483 WeselMarien-Hospital Weselöffentlich

Mutmachsprechstunde für Brustkrebs-Patientinnen

Die "Mutmachsprechstunde" haben zwei Brustkrebs-Patientinnen nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Chemotherapie eingerichtet. Sie berichten von ihren Erfahrungen, beantworten Fragen und wollen Zuversicht im Umgang mit der Krebserkrankung verbreiten. Ein Angebot der Klinik für Senologie unter Leitung von Chefäztin Dr. Daniela Rezek.

29.05.2019, 14:30 UhrMarien-Hospital, Pastor-Janßen-Straße 8-38, 46483 WeselMarien-Hospital Weselöffentlich

Sprechstunde Naturheilkunde

Spechstunde "Naturheilkunde" für Patientinnen und Patienten, die eine Anti-Krebstherapie erhalten, mit Dr. med. Daniela Rezek, Chefärztin der Klinik für Senologie und Ästhetische Chirurgie, Leiterin des Brustkrebszentrums am Marien-Hospital Wesel.

03.06.2019, 15:00 UhrHaus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel, im 2.OGMarien-Hospital Weselöffentlich

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Erfolgreiche Re-Zertifizierung nach Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft: Brustkrebszentrum erfüllt höchste Standards für eine patientenzentrierte Versorgung

Dieser Erfolg macht stolz: Mit Bravour bestand jetzt das Brustkrebszentrum des Marien-Hospitals die erste Re-Zertifizierung nach OnkoZert. Dieses Qualitätssiegel vergibt die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brustheilkunde) nach Überprüfung der Kriterien durch Auditoren von OnkoZert.

Senologie am Marien-Hospital und Uniklinik Tübingen kooperieren bei der Entwicklung von Brustimplantaten aus körpereigenem Gewebe

Brustimplantate aus körpereigenem Gewebe könnten Implantate aus Silikon, Kochsalz oder anderen Fremd-Materialien überflüssig machen und wären ein enormer Fortschritt in der Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen. Um diese Entwicklung zu fördern, besuchte Prof. Dr. Markus Hahn, Leiter der Experimentellen Senologie am Universitäts-Brustzentrum Tübingen, Dr. Daniela Rezek, Chefärztin der Klinik für Senologie und Brustgesundheit am Marien-Hospital, einer Einrichtung der pro homine gGmbH.

Management des Marien-Hospitals Wesel treibt die strategische und personelle Entwicklung der Klinik weiter voran – neues Ärztliches Direktorium

Das Marien-Hospital Wesel hat ein neues Ärztliches Leitungsteam: Dr. Marc Achilles (Foto, Mitte) ist Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Henning Schulze-Bergkamen (2.v.r.) sein Stellvertreter. Das Ärztliche Direktorium bildet mit dem stv. Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg (l.) und der zentralen Pflegedirektorin Sylvia Guth-Winterink die Betriebsleitung des Krankenhauses. Dieses Managementteam agiert in enger Abstimmung mit pro-homine-Geschäftsführer Johannes Hartmann (r.), um das...

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