Zentrale Notaufnahme

Krankenwageneinsatz

ZNA – Die Zentrale Notaufnahme

Die Zentrale Notaufnahme ist für Notfälle da! Sie kann und soll kein Ersatz für die hausärztliche Versorgung und den Ärztlichen Notdienst sein (zuständig nach Dienstschluss der Arztpraxen unter Tel.: 116 117)!

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Die Notaufnahme am Marien-Hospital versorgt im Jahr über 25.000 Patienten. Sie ist als interdisziplinäre Abteilung ausgelegt und gewährleistet eine patientenorientierte und effektive Versorgung sowohl internistischer als auch chirurgischer Notfall-Patienten rund um die Uhr. Die Patienten werden in der Notaufnahme von Fachärzten versorgt, die eine erste Einschätzung vornehmen (Dringlichkeitseinstufung) und schnell über die weiteren Schritte entscheiden. So gelangt der Patient ohne größere Verzögerung und Umwege in die für seine Krankheit relevante Fachabteilung, wo er von den jeweiligen Spezialisten weiterbehandelt wird. Diese sind als ständige abteilungsspezifische Rufbereitschaften auch nachts jederzeit kurzfristig erreichbar. Die Arbeitsabläufe in der Notaufnahme sind nach einem festen Plan geregelt, um den Einsatz zum Wohle der Patienten möglichst effektiv zu gestalten.

Die ZNA ist Anlaufpunkt für sämtliche Notfälle mit Ausnahme der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Geburtshilfe und Gynäkologie.
 

  • Aufnahme

    Symptome, bei denen Sie immer den Rettungsdienst alarmieren oder in unsere Notaufnahme kommen sollten:

    • Akute Atemnot
    • Akut auftretender Brustschmerz
    • Akute Blutungen
    • (Verdacht auf) Knochenbruch
    • Plötzliche Ohnmacht oder Bewusstseinsstörung
    • Lähmungserscheinungen
    • Plötzlicher Sehverlust
    • Vergiftung

     

    Mögliche Zuweisungsarten im Notfall:

    • Selbsteinweisung
    • Einweisung des behandelnden Arztes
    • Einweisung durch den Rettungs- oder Notarztwagen

     

    Das sollten Sie mitbringen (falls vorhanden):

    • Ihre Versichertenkarte
    • Überweisung oder Einweisung Ihres Arztes eventuell schon vorhandene Befunde medizinische Ausweise (z.B. Blutzucker, Marcumar u.ä.)
    • Befreiungskarte, falls vorhanden

     

    Arbeitsunfall - Bescheinigungen und Rezepte
    Wir dürfen keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen und keine Medikamente rezeptieren.

    Hinweise für Angehörige
    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den Zutritt zum Behandlungsbereich beschränken müssen, um einen reibungslosen Ablauf und den Schutz der Privatsphäre unserer Patienten zu gewährleisten. Bis auf wenige Ausnahmen (beispielsweise bei minderjährigen Patienten) bitten wir Angehörige, im Wartebereich zu bleiben. Die Nutzung von Mobiltelefonen ist ausschließlich im Wartebereich erlaubt.

  • Dringlichkeitseinstufung

    Bei allen Notfallpatienten erfolgt zunächst durch eine spezialisierte Pflegekraft die Einschätzung der Schwere der Erkrankung, die je nach Dringlichkeit sofort oder nach möglichst kurzer Wartezeit zum Kontakt mit unserem Ärzte-Team führt. Entsprechend den vorliegenden Symptomen/Erkrankungen und Behandlungsdringlichkeit  ergibt sich der zeitliche

     

    Ablauf der weiteren Diagnostik- und Therapieschritte. Anhand standardisierter Vorgaben werden dann erste vorbereitende Maßnahmen von unseren erfahrenen Pflegekräften durchgeführt.
     

  • Wartezeiten in der Notaufnahme

    Nach der Dringlichkeitseinstufung  müssen Sie auf die Untersuchung und Behandlung durch eine Ärztin oder einen Arzt warten. Die Wartezeit ist dabei von mehreren Faktoren abhängig:

    • Der entscheidende Faktor ist die Einstufung nach der erfolgten Dringlichkeitseinstufung. Hier sind Zeiten bis zum Beginn der Behandlung vorgegeben.
    • Es werden Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern von verschiedenen medizinischen Fachabteilungen behandelt. Hat beispielsweise ein Kind einen Asthmaanfall, wird es schnellstmöglich von einem Kinderarzt gesehen. In der Zwischenzeit kann aber durchaus ein anderer Patient aufgerufen werden, der von einem Chirurgen behandelt werden muss – auch dieser Patient könnte ein Kind sein.
    • Patienten der gleichen Dringlichkeitskategorie werden dann fachrichtungsbezogen in der Reihenfolge des Eintreffens behandelt.
    • Von Ihnen ungesehen werden Patientinnen und Patienten durch den Rettungsdienst in unsere Notaufnahme gebracht, das führt mitunter zu „Stillständen“ in der Wartezone, die auch erheblich sein können.

     

    „Ich habe mich informiert / nachgelesen / gegooglet, ich müsste jetzt wirklich dran kommen“

    Bei einem sehr großen Patientenandrang kann es zu einer Erschöpfung der Versorgungskapazitäten kommen – irgendwann ist jedes Bett im Krankenhaus und jede Liege in einem Behandlungs- und Untersuchungsraum belegt. Dieser Umstand wird über ein landesweites EDV-System den Leitstellen gemeldet, aber genau wie Sie dennoch eine Notaufnahme aufsuchen wird uns auch die Feuerwehr weiter Patienten bringen, weil dieser Umstand im Regelfall ein regionales Geschehen ist und die Krankenhäuser im Umkreis gleichfalls überlaufen sind.

    In diesen Situationen sind die Wartezeiten, die in den Triage-Systemen empfohlen sind, zu verdoppeln. Das bedeutet dass es 4 Stunden oder mehr bis zum ersten Arztkontakt dauern darf.

  • Kinder-Notaufnahme

    Für weitere Informationen gehen Sie auf die Seite der Kinder- und Jugendmedizin

    Kinder-Notaufnahme 0281 104-1040

  • Weitere Notdienste

    Anschlüsse ohne angegebene Vorwahl sind im Ortsnetz Wesel (0281) erreichbar.

    Institution Rufnummer
    Zentrale Notaufnahme (ZNA) Tel.: 0281 104-1750
    Kinder Notaufnahme Tel.: 0281 104-1040
    Feuerwehr und Rettungsdienst Tel.: 112
    Polizei Tel.: 110
    Notruf ärztlicher Bereitschaftsdienst   Tel.: 116 117
    Werktage 18 - 8 Uhr am Folgetag,
    Mittwochs und Freitags 13 - 8 Uhr am Folgetag
    Samstags, Sonntags und Feiertags 8 - 8 Uhr am Folgetag
    Zahnärztlicher Notdienst Tel.: 01805 9867-00
    Apothekennotdienst weitere Informationen
    Krankentransporte Tel.: 0281 19222
    Giftinformationszentrale Tel.: 0228 19240
    Jugendhilfeverbund Wesel Tel.: 0281 98409-16
    Tel.: 0281 98409-18
    Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wesel e.V. Tel.: 0281 33950-0
    Hilfetelefon für Frauen, die von Gewalt betroffen sind Tel.: 08000 116016
    Frauenberatungsstelle Tel.: 0281 27990
    Aids Beratung Kreis Wesel Tel.: 0281 2072670
    Telefonseelsorge Tel.: 0800 1110111
    Tel.: 0800 1110222

    Alle Angaben ohne Gewähr

Altersvergesslichkeit oder Anzeichen einer beginnenden Demenz

Vortrag von Dr. Christoph Schmitz-Rode, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin und Tagesklinik.

21.11.2019, 18:30 UhrHaus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel, im 2.OGMarien-Hospital Weselöffentlich

Die MammaCare Methode

Die MammaCare-Methode wurde in den USA entwickelt, um Frauen gezielt in der Selbstuntersuchung der weiblichen Brust anzuleiten, da 80–95 % aller Brustknoten zuerst durch die Frauen selbst entdeckt werden.

26.11.2019, 18:00 UhrMarien-Hospital Wesel, Pastor-Janßen-Straße 8-38, 46483 Wesel, in der Senologischen Ambulanz, 1. OGMarien-Hospital Weselöffentlich

Vortrag: Arthrose und Kunstgelenke

Vortrag von Dr. med. Levent Özokyay, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie, Leiter des Endoprothetikzentrums, des Traumazentrums und des Alterstraumatologischen Zentrums.

27.11.2019, 17:00 UhrHaus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel, im 2.OGMarien-Hospital Weselöffentlich

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Gelungener PJ-Tag in Münster – das Marien-Hospital Wesel warb um medizinischen Nachwuchs

Am Freitag (8. November) war das Marien-Hospital auf dem Campus der Universität Münster mit einem repräsentativen Infostand vertreten.

Neue Urnengrabstelle für „Sternenkinder“ in Wesel

Das Marien-Hospital sorgt seit dem Jahr 2006 für eine würdevolle Bestattung von tot- und fehlgeborenen Kindern, die umgangssprachlich als „Sternenkinder“ bezeichnet werden. Bei jährlich drei gemeinsamen Bestattungen finden insgesamt etwa 150 Kinder pro Jahr ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof an der Caspar-Baur-Straße. Dort entstand jetzt eine neue Urnengrabstelle, die Pfarrer Stefan Sühling während einer Andacht einsegnete.

Viel Lob für gelungenen NZT-Aktionstag

Zugpferd NZT: Der erste Aktionstag des Niederrheinischen Zentrums für Tumorerkrankungen am Samstag (12. Oktober) stieß auf reges Interesse eines aufgeschlossenen Publikums, das auf vielfältige Weise die Gelegenheit nutzte, Medizin "hautnah" zu erleben. Da tat es der Veranstaltung durchaus gut, dass sich die Besucher in den Gängen und Räumen des MHW nicht "knubbelten". So kamen alle, die da waren, zum Zuge. Das sorgte für viel Zufriedenheit und eine entspannte Atmosphäre.

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