Wir über uns

Mehr als nur Krankenhaus

Das Marien-Hospital Wesel ist ein leistungsfähiges Krankenhaus mit 1000 Mitarbeitern. Das Haus verfügt über 424 Betten und 15 Fachabteilungen. Jährlich werden etwa 20.000 Patienten stationär und fast 50.000 ambulant behandelt. Dies geschieht nach Diagnose-, Therapie- und Operationsverfahren auf dem Stand von Wissenschaft und Technik. Im Sinne einer qualitätsgesicherten Versorgung in Medizin und Pflege ist das Marien-Hospital nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen
Exzellenz-Zentren im In- und Ausland ermöglicht Patienten den Zugang zu internationaler Spitzenmedizin. Das Marien-Hospital ist seit 2014 Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster - ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Im Marien-Hospital arbeiten Spitzenkräfte aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung im Verbund. Für eine bestmögliche, individuelle Versorgung bündeln sie ihr Wissen und ihre Kräfte – in Akutmedizin (ambulant/stationär), Rehabilitation, Prävention und Altenpflege. Das macht aus dem Marien-Hospital „Mehr als nur Krankenhaus“.

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Seit über 150 Jahren erfüllt das Marien-Hospital im Herzen von Wesel den Auftrag der Gründer, Kranke zu behandeln. Das christliche Menschenbild ist Leitbild der täglichen Arbeit. Das bedeutet insbesondere: Wir schätzen die Menschen, die uns anvertraut sind und mit denen wir arbeiten, in ihrer Persönlichkeit, achten und respektieren sie in ihren unterschiedlichen Lebenseinstellungen, Glaubensrichtungen und Nationalitäten. Der Name unseres Verbundes ist Auftrag und Verpflichtung zugleich: pro homine – für den Menschen.

Um den stetig steigenden Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung weiterhin gerecht zu werden, wird die Entwicklung des Hauses in der Tradition der Gründer weiter vorangetrieben. Dafür stehen beispielhaft modernisierte Bettenstationen für Chirurgie und Geriatrie sowie eine neue Intensivstation, die in räumlicher und technischer Ausstattung höchsten medizinischen Ansprüchen genügen.

Am umfassenden Netzwerk für die Gesundheit sind nicht nur Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Mitarbeiter des Sozialdienstes beteiligt, sondern auch ambulante Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum an den Standorten Wesel, Rees, Xanten und Goch sowie niedergelassene Ärzte. Sie tauschen sich aus, stimmen sich ab und suchen im regelmäßigen Fachdialog die beste Lösung für die medizinische Versorgung jedes Einzelnen.

Zum Selbstverständnis des Marien-Hospitals als innovatives Krankenhaus zählt die aktive Teilnahme am wissenschaftlichen
Fortschritt. Dafür stehen beispielhaft das eigene Forschungsinstitut der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die enge Zusammenarbeit mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen am Universitätsklinikum Heidelberg. Seit das Marien-Hospital im Jahr 2014 als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster anerkannt wurde, absolvieren angehende Ärztinnen und Ärzte in Wesel ihr Praktisches Jahr (PJ). Damit leistet das Marien-Hospital einen wichtigen und verantwortungsvollen Beitrag zur Sicherstellung des medizinischen Nachwuchses.

Zur Geschichte des Marien-Hospitals

Im Jahre 1844 gründeten 26 katholische Bürger Wesels einen Wohltätigkeitsverein, um notleidenden Menschen zu helfen. Ein Ort für Kranke, deren Pflege katholischen Ordensschwestern anvertraut werden sollte, war das vereinbarte Ziel. Für 7050 Taler erwarb der Verein das Hoettgersche Haus in der Feldstraße. Nach zahlreichen Verhandlungen – dabei ging es um Beeren, Bohnen und Betttücher – konnten die „Barmherzigen Schwestern aus Münster“ für einen Dienst in Wesel motiviert werden. Damit begann die Geschichte der Klinik.

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„Geburtstag“ am 8. September 1858

Die ersten helfenden Hände trafen am Fest Mariä Geburt (8. September) im Jahre 1858 am Niederrhein ein. Dieser Tag prägte den Namen „Marien-Hospital“. Während des Zweiten Weltkriegs wurde am 16. Februar 1945 nahezu ganz Wesel und auch das Hospital zerstört. Und wieder gab es viele helfende Hände, die den Wiederaufbau ermöglichten und mit dafür Sorge trugen, dass bereits 1947 der erste Flügel wieder eröffnet werden konnte. Im Jahre 1958 standen der Weseler Bevölkerung bereits 445 Betten zur Verfügung.

Der Wohltätigkeitsverein aus dem Jahr 1844 trägt heute den Namen „Verein Marien-Hospital Wesel“ und fühlt sich nach wie vor den Zielen der Gründer verpflichtet. Zur Sicherstellung der weiteren positiven Entwicklung gründete der Verein mit der Stiftung St. Willibrordus aus Emmerich im Jahr 2003 die pro homine („für den Menschen“). Diesem Verbund gehören neben dem Marien-Hospital und dem St. Willibrord-Spital neun Senioreneinrichtungen sowie ein Reha- und Gesundheitszentrum an. Mit heute fast 2800 Mitarbeitern ist die pro homine einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Partner in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung am Niederrhein.

Stetige Weiterentwicklung

Seit Gründung wird im Marien-Hospital gebaut, erweitert und entwickelt, um für die Menschen eine zeitgemäß differenzierte, umfassende Medizin und Pflege von bester Qualität bereithalten zu können. Zu diesem Zweck wurde in zahlreiche Projekte investiert, beispielhaft seien hier einige genannt, so das große Ersatzbettenhaus mit gastroenterologischer Endoskopieabteilung, das Zentrallabor, der Umbau der chirurgischen Ambulanz sowie der Links-Herz-Katheter-Messplatz und der Neubau des kardio-, angio- und pneumologischen Funktionsbereiches, außerdem die Geriatrische Tagesklinik und die Erweiterung/Modernisierung des OP-Traktes, der heute über fünf Säle verfügt. Seit 1994 ist die Sozialpädiatrie mit einem der inzwischen größten Zentren in NRW als Spezialambulanz für Kinder und Jugendliche (SPZ) am Marien-Hospital etabliert. Im Oktober 2004 wurde der Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit einer Kinderintensivstation eröffnet. Eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie stellt seit 2005 die Versorgung psychisch kranker junger Patienten sicher.

Weitere bauliche Aktivitäten im Marien-Hospital: Im Herbst 2012 wurden die kardiologischen und gastroenterologischen Funktionsbereiche und Stationen (Nord-West-Flügel) erweitert sowie die Arbeiten in der Cafeteria (Verlängerung der Glasfassade und Innengestaltung) fertiggestellt. Zum Jahreswechsel 2012/2013 erfolgte die Umgestaltung und Aufwertung des Platzes vor dem Haupteingang. Im Oktober 2013 erfolgte die Eröffnung des Neubaus für das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) und die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) unweit des Marien-Hospitals an der Breslauer Straße.

Großprojekt „Nordflügel“

Bisher letztes Großprojekt war von 2015 bis 2017 das größte Einzel-Bauvorhaben seit vielen Jahren: der Um- und Neubau der Bauteile D („Nordflügel“) und A. Hier entstanden auf drei Etagen neue Stationen für die Chirurgie und die Geriatrie / Alterstraumatologie inkl. moderner, komfortabler Wahlleistungszimmer sowie eine neue Intensivstation.

Erste Operationen ab 1878

Das Marien-Hospital ist auch Spiegelbild des medizinischen Fortschritts in allen Disziplinen. Bereits 1878, also 20 Jahre nach Gründung, wurden hier die ersten Operationen vorgenommen. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine eigene chirurgische Abteilung, die in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts in einzelne Fachrichtungen aufgeteilt wurde. Damit gehörte das Marien-Hospital zu den Vorreitern unter den mittelgroßen Krankenhäusern. Ein Zweig war die Bauch- und Abdominalchirurgie, die heute als Viszeralchirurgie bekannt ist. Die bahnbrechendste Neuerung auf diesem Feld der Medizin war die Einführung der laparoskopischen oder auch minimal-invasiven Operationstechniken. Dabei erfolgen die Eingriffe im Bauchraum über kleine Schnitte.

Zur Erweiterung des medizinischen Angebots in der Region wurde unter Federführung der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie das erste zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) im Kreis Wesel gegründet.

Zunehmende Spezialisierung

Die zunehmende Spezialisierung in der Chirurgie führte 1988 zur Gründung der Klinik für Gefäßchirurgie am Marien-Hospital. Um die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Angiologie und Kardiologie (Gefäß- und Herzmedizin) mit dem Ziel einer optimalen Versorgung der Patienten in Diagnostik und Therapie weiter zu fördern, erfolgte die Gründung des interdisziplinären Gefäßzentrums. Dort arbeiten Gefäß- und Herzspezialisten (Angiologen/Kardiologen), Gefäßchirurgen und Ärzte weiterer Fachrichtungen Hand in Hand.

Die Frauenklinik des Marien-Hospital wurde in Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus Wesel als kooperatives Brustzentrum im Jahre 2005 anerkannt; 2007 erfolgte die Einrichtung der entsprechenden Fachabteilung Senologie (Brustheilkunde).

Haus der Gesundheit seit 2010

Im Jahre 2010 wurde das neben dem Marien-Hospital errichtete Haus der Gesundheit eröffnet. Darin untergebracht ist das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ) des Marien-Hospitals. Es ermöglicht den niedergelassenen Fachärzten (Chirurgie, Onkologie/Hämatologie, Neurologie/Psychiatrie, Psychotherapie) die enge Anbindung an das Krankenhaus und verbessert die Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung. Zum MVZ gehören auch zwei pädiatrische Praxen in Rees und Xanten und eine gynäkologische Praxis in Goch. Im Haus der Gesundheit befinden sich darüber hinaus das Gesundheitszentrum und das Reha-Zentrum Niederrhein mit vielfältigen Angeboten der pro homine in den Bereichen  Patienteninformation, Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation.