Endoprothetikzentrum - zertifiziert

„Knie-Roboter“ mit digitaler Bandmessung

Als einziges Krankenhaus in der Region setzt das Endoprothetik-Zentrum (EPZ) am St. Willibrord-Spital seit Sommer 2022 den Hightech-Roboter OMNIBotics® bei der Implantation künstlicher Kniegelenke ein. Dabei wird die Bandspannung in allen Bewegungsabläufen berücksichtigt.

"Knie-Roboter" mit digitaler Bandmessung

Langjährige Erfahrung

In der Region ist die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.Willibrord-Spital beim Ersatz künstlicher Hüft- und Knieprothesen die führende Klinik. Um die Qualität in der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich, was durch die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) bestätigt wird (erstmals im Jahr 2014). In diesem Jahr werden nahezu 600 Endoprothesen implantiert werden. Dr. Rüttgers, Leiter des Endoprothetikzentrums, und sein Team stehen dabei auch den Innovationen der modernen Endoprothetik – mit minimal-invasiven, gewebeschonenden Zugangswegen und neuen Implantaten – offen gegenüber, sofern sie sich in klinischen Studien bewährt haben.

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Das Endoprothetikzentrum bietet folgende Vorteile:

  • Ärzte, Schwestern und Physiotherapeuten verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung und Nachsorge von Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Dies liegt an den höheren Operationszahlen eines Endoprothetikzentrums.
  • Alle Operationen werden von den Hauptoperateuren des Zentrums geleitet. Diese sind speziell geschult und haben eine große operative Erfahrung.
  • Im Endoprothetikzentrum werden verschiedene Endoprothesensysteme vorgehalten, um auch in schwierigen Versorgungssituationen wie bei Wechseloperationen, Knochen- und Weichteildefekten den Patienten optimal versorgen zu können.
  • Um eine hohe Qualität bei der Implantatauswahl sicherzustellen, erfolgt die Auswahl der Implantate nach wissenschaftlichen Kriterien.
  • Eine umfassende Ablaufdokumentation mit wissenschaftlicher Auswertung der Ergebnisqualität und insbesondere der Patientenzufriedenheit helfen uns, die optimale Ergebnisqualität zu erreichen.

Die einweisenden Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Patienten im Rahmen der Sprechstunden persönlich vorzustellen.
 

Kooperationspartner

Kooperationspartner des EPZ Emmerich sind:
• Klinik für Gefäßchirurgie, Marien-Hospital Wesel
• Laborbetriebsgesellschaft Dr. Dirkes-Kersting und Dr. Kirchner mbH, Gelsenkirchen
• Institut für Pathologie, Dermatohistologie und Zytologie, Wesel
• Reha-Zentrum Niederrhein
• Zentrum für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie, Bocholt-Goch
• Endoprothetikzentrum des Universitätsklinikums Bonn

    Das Zentrum

  • Das Zentrum - ein Netzwerk von Ärzten und Fachkräften

    Gebündelte Kompetenz für eine zielgerichtete und individuelle Patientenversorgung: Dies gewährleisten die medizinischen Zentren des St. Willibrord-Spitals. Hier werden sämtliche Leistungen in Medizin, Pflege, Beratung und Betreuung, die für die Behandlung erforderlich sind, zusammengefasst und koordiniert. Die Patienten profitieren von schnellerer Diagnosestellung und fachübergreifendem Know-how.

    An diesem umfassenden Netzwerk sind nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten beteiligt, sondern auch niedergelassene Ärzte und - je nach Bedarf - weitere Experten aus dem eigenen Haus und externe Kooperationspartner.

  • Wir behandeln im Endoprothetikzentrum

    Unsere Behandlungsschwerpunkte:

    • Verschleißerkrankung (Arthrose) des Hüftgelenkes
    • Arthrose des Kniegelenkes
    • Arthrose des Schulter- und Ellenbogengelenkes
    • Arthrose des Handgelenk und der Finger- und Daumengelenke
    • Schmerzhafte künstliche Gelenke
    • Gelockerte und entzündete Kunstgelenke
    • Knochenbrüche, die eine Kunstgelenkversorgung erfordern (Hüftgelenk, Schulter, Kniegelenk, Ellenbogen)
  • Unsere Therapieleistungen des Endoprothetikzentrums

    Unser therapeutisches Spektrum

    Hüftgelenkersatz

    Bei der Hüft-Vollprothese (auch: Totalendoprothese / TEP) wird das durch Arthrose zerstörte Hüftgelenk komplett ersetzt. Die Endoprothese besteht aus der Hüftpfanne und dem Hüftschaft, auf den ein Kugelkopf aufgesetzt wird, der sich in der Pfanne bewegt. Die Gelenkkomponenten, das heißt die Gelenkflächen, die direkten Kontakt miteinander haben (Gleitpaarung), können verschieden gestaltet werden: Ein Keramikkopf kann gegen einen Pfanneneinsatz aus Polyethylen oder Keramik laufen; ein Metallkopf gegen einen Pfanneneinsatz aus Metall oder Polyethylen. Sämtliche Kombinationsmöglichkeiten haben den einen Zweck, die Reibung in der Pfanne und damit die Abnutzung der Komponenten so gering wie möglich zu halten, damit das Gelenk lange hält (man spricht auch von der Standzeit der Prothese).

    Die Gelenkpfanne wird in das Becken eingepresst (Pressfit), eingeschraubt (Schraubpfanne) oder auch einzementiert. Der Hüftschaft wird in den Oberschenkelknochen (Femur) einzementiert oder zementfrei implantiert. Bei letzterer Form verklemmt er sich fest im Knochen. Schließlich wird der Kugelkopf auf den Hüftschaft gesteckt, der sich dort ebenfalls sicher verklemmt.

    In der Abteilung für Orthopädie kommen rein zementfreie und teilzementierte (Hybridversion), selten auch vollzementierte Hüft-TEP zur Anwendung. Die Art der Versorgung richtet sich hierbei nach dem (biologischen) Alter des Patienten, seiner Knochenqualität, seiner Mobilität – z.B. Fähigkeit zur Teilbelastung – und nicht zuletzt nach seinen individuellen Bedürfnissen.

    Kniegelenkersatz

    Wenn die konservative Therapie, einschließlich der medikamentösen (Schmerz-)Therapie, des fortgeschrittenen Kniegelenkverschleißes (Gonarthrose), keine ausreichende Schmerzfreiheit mehr bieten kann, müssen Patient und Arzt über „das letzte Mittel“ nachdenken: den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks (Knie-TEP).

    Wie bei der Hüft-Endoprothese sind die langfristigen Erfolgsaussichten auch beim Ersatz des Kniegelenks sehr gut. So sind ungekoppelte Knie-TEP (auch: Oberflächenersatz), wie wissenschaftliche Studien zeigen, auch nach 15 Jahren noch in über 90 Prozent aller Fälle voll funktionsfähig. Welches Implantat für Sie am besten geeignet sein dürfte, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen. Zu diesem Zweck gibt es je nach Ausprägung des Verschleißes mehrere Implantat-Typen:

    Einfache (unicondyläre) Schlittenprothese

    Sie kann verwendet werden, wenn der Verschleiß ausschließlich die Innenseite (oder in seltenen Fällen allein die Außenseite) des Kniegelenks betrifft, während die jeweilige Gegenseite des Gelenks und die Kniescheibenfläche unversehrt sind. Zwei genau zueinander passende Implantatteile werden eingesetzt und mit so genanntem „Knochenzement“, der einem Zwei-Komponenten-Klebstoff vergleichbar ist, im Knochen verankert. Damit ist die Gelenkfunktion wiederhergestellt. Sollte es nach Jahren zu einem Fortschreiten des Gelenkverschleißes an der nicht ersetzten Seite oder hinter der Kniescheibe kommen, ist ein Umbau in eine Totalendoprothese (TEP) möglich.

    Ungekoppelte Oberflächenersatz-Prothese

    Die heute in den meisten Fällen verwendete Implantatart ersetzt die gesamte Oberfläche des Kniegelenks, wenn mehrere Anteile des Knies von Arthrose betroffen sind. Es wird nur sehr wenig Knochen entfernt, und das Implantat passt sich der natürlichen Oberfläche des Kniegelenks an. Das Knie wird weiter von den eigenen Seitenbändern und der gelenkumgreifenden Muskulatur geführt.

    Gekoppelte Knie-TEP

    Sie wird eingesetzt, wenn die Bandführung, also der Halt des Kniegelenks, nicht mehr ausreichend vorhanden oder stark eingeschränkt ist. Bei diesem Implantat gewährleistet die Prothese selbst die Stabilität. Seit Entwicklung der Oberflächenersatz-Prothesen wird diese Form des Gelenkersatzes nur noch selten, v.a. im Rahmen einer Wechseloperation, verwendet. 

    Weitere Informationen:

    Schultergelenkersatz

    Obere-Sprunggelenk-Prothese, Großzehengrundgelenk-Prothese
     

  • Beteiligte Fachkliniken im Zentrum

    Kliniken St. Willibrord-Spital Emmerich:

    Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie
    Dr. med. Jochen Heger
    Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie

    Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
    Prof. Dr. med. Joachim van Alst, MSc.
    Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

    Klinik für Innere Medizin (Rheumatologie)
    Volker Fischer-Kahle
    Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Rheumatologie

    Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation
    Resul Toprak
    Chefarzt der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation

    Radiologische Abteilung
    Standortleiterin: Dr. med. Mariola Gorniak

    Marien-Hospital Wesel:

    Klinik für Gefäßchirurgie
    Dr. med. Jürgen Hinkelmann
    Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Leiter des Herz- und Gefäßzentrums

    MVZ Radiologie im Forum

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Haus der Gesundheit.

15.02.2023, 18:00 Uhr Konferenzraum 2. OG im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Str. 2 in Wesel Haus der Gesundheit Wesel Öffentlich

Telefon-Sprechstunde mit dem Chefarzt der Altersmedizin

Direkter Draht zum Chefarzt: Resul Toprak, Chefarzt der Abteilungen für Altersmedizin und Frührehabilitation am St. Willibrord-Spital und am Marien-Hospital Wesel, hält am Freitag, 17. Februar 2023, von 14 bis 16 Uhr eine Telefon-Sprechstunde.

17.02.2023, 14:00 Uhr per Telefon St. Willibrord-Spital Emmerich / Marien-Hospital Wesel Öffentlich

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Haus der Gesundheit.

15.03.2023, 18:00 Uhr Konferenzraum 2. OG im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Str. 2 in Wesel Haus der Gesundheit Wesel Öffentlich

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Haus der Gesundheit.

19.04.2023, 18:00 Uhr Konferenzraum 2. OG im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Str. 2 in Wesel Haus der Gesundheit Wesel Öffentlich

Atherosklerose: Wie Schaufensterkrankheit, Herzinfarkt, und Schlaganfall zusammenhängen

Vortragsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wesel

11. Mai 2023, Beginn: 18:00 Uhr

DIE ÄRZTIN: Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher, Chefärztin der Klinik für Kardiologie / Angiologie / Pneumologie / Intensivmedizin am Marien-Hospital in Wesel

11.05.2023, 18:00 Uhr Volkshochschule Wesel, Ritterstr. 10-14, Raum 300 Marien-Hospital Wesel Öffentlich

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Haus der Gesundheit.

17.05.2023, 18:00 Uhr Konferenzraum 2. OG im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Str. 2 in Wesel Haus der Gesundheit Wesel Öffentlich

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Haus der Gesundheit.

21.06.2023, 18:00 Uhr Konferenzraum 2. OG im Haus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Str. 2 in Wesel Haus der Gesundheit Wesel Öffentlich

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Johanniter erfüllen letzte Wünsche: St. Willibrord-Spital übergab Spende für die „Sternstunden“

Eine schöne nachweihnachtliche Bescherung gab es jetzt für das Projekt „Sternstunden“ der Johanniter in Emmerich. Dr. Alexander Schmithausen (Foto, r.), Krankenhausdirektor des St. Willibrord-Spitals, übergab 850 Euro an Pascal Wieners, Standortleiter der Johanniter. Das Geld hatten Besucher:innen im Laufe des Jahres für Corona-Schutzmasken gespendet.

Projekt zur Bewältigung des Klimawandels

Als Gesundheitsunternehmen will die pro homine bis 2035 Klimaneutralität in ihren Einrichtungen erreichen. Eine Projektgruppe „pro Klima“ hat erste Vorhaben umgesetzt und weitere in Planung.

 

Fünf Pflege-Azubis im St. Willibrord-Spital herzlich begrüßt

Im St. Willibrord-Spital haben jetzt fünf Auszubildende mit dem ersten Orientierungseinsatz in der Pflege begonnen. Es freuen sich auf eine interessante Ausbildung: Pelin Erdem, Sezgin Güden, Elin Hillmer, Samira Kautzmann und Justin Reintjes (Foto, v.l.).

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