Aufenthalt & Entlassung

Krankenhaus verlassen

Lückenlose Versorgung

Nach Abschluss der Krankenhausbehandlung erfolgt die Entlassung der Patientinnen und Patienten aus dem Krankenhaus. In bestimmten Fällen wird im Zuge der Anschlussversorgung noch weitere Unterstützung erforderlich. Diese kann beispielsweise eine medizinische oder pflegerische Versorgung umfassen, die ambulant oder in stationären Einrichtungen der Rehabilitation oder Pflege erfolgt. Ebenso können Terminvereinbarungen mit Ärzten, Physiotherapeuten, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen der Kranken- oder Pflegekasse von dieser Anschlussversorgung umfasst sein.
Individuelle Bedarfe stellen wir bereits im Zuge der Aufnahme fest, so dass notwendige Maßnahmen frühzeitig erkannt und eingeleitet werden können.

Unser Ziel ist es, eine lückenlose Anschlussversorgung für unsere Patientinnen und Patienten zu organisieren, um ein optimales Behandlungsergebnis nachhaltig sichern zu können.


Nutzen Sie unsere Checklisten als Gedächtnisstütze und Anregung.

Wie Ihr Tag bei uns verläuft

  • Tagesablauf

    Aus strukturellen Gründen unterscheidet sich der Tagesablauf im Krankenhaus sicherlich deutlich von Ihrem persönlichen. Der Klinikalltag ist von zahlreichen Aufgaben bestimmt und lässt sich nicht beliebig variieren. So ist z. B. ein langer Vormittag für diagnostische und therapeutische Maßnahmen, Reinigung und Versorgung unter Umständen nicht zu vermeiden.

    Frühstück

    Sie werden deshalb frühzeitig geweckt, denn das Frühstück bekommen Sie bereits zwischen 07:30 und 08:15 Uhr.

    Mittagessen, Mittagsruhe

    Das Mittagessen wird dann in der Zeit zwischen 11:30 und 12:30 Uhr verteilt, so dass von 13:00 bis 15:00 Uhr eine ausgiebige Mittagsruhe möglich ist.

    Gegen 15:00 Uhr bekommen Sie von uns Kaffee oder Tee angeboten und womöglich einen lieben Besuch von Ihren Angehörigen oder Freunden.

    Abendessen, Nachtruhe

    Das Abendessen wird gegen 18:00 Uhr verteilt und ab 20:00 Uhr beginnt die Nachtruhe. Wenn Sie so früh noch nicht schlafen wollen, können Sie natürlich noch lesen, fernsehen oder Radio hören. Bitte nehmen Sie dabei aber Rücksicht auf Ihre Mitpatienten und bedenken Sie, dass die Ruhezeiten für eine rasche Genesung notwendig sind.

  • In Ihrem Zimmer

    Zimmeraufteilung

    Da Sie die meiste Zeit Ihres Aufenthaltes im Krankenzimmer verbringen werden, sollten Sie es sich hier so angenehm wie möglich machen. Allerdings sind Sie in den seltensten Fällen allein in einem Zimmer, so dass eine gewisse Rücksicht unumgänglich ist. Bei der Zimmeraufteilung versuchen wir, persönliche Interessen zu berücksichtigen. Dabei sind Kriterien wie Alter oder Schlafbedarf von Bedeutung. Sollten Sie sich jedoch unwohl oder von Mitpatienten häufig gestört fühlen, wenden Sie sich bitte an unser Pflegepersonal. Oft können wir Ihnen helfen.

    Service am Bett

    Ihnen stehen ein Nachttisch und ein abschließbarer Schrank zur Verfügung, worin Sie Ihre persönlichen Dinge unterbringen können. Außerdem ist für jedes Bett eine Leselampe, ein Radioanschluss und ein Schwesternrufsystem installiert.

    Fernsehgerät, Telefon, Video, Handy

    Fast alle Patientenzimmer sind mit einem Fernseher und Telefonen ausgestattet. Der Fernsehempfang mit Kopfhörer ist für alle Patienten kostenlos.

    Auf das Mitbringen von Videogeräten bitten wir Sie aus Gründen der Rücksichtnahme gegenüber Ihren Mitpatienten zu verzichten. Der Gebrauch von Handys im Klinikum ist mit Ausnahme der Intensivstationen und der OP-Bereiche gestattet.

    Blumen

    Wir wissen, dass Sie oftmals Schnittblumen von Ihren Besuchern bekommen. Auf Topfpflanzen in Ihrem Zimmer bitten wir Sie jedoch aus hygienischen Gründen zu verzichten.

    Rauchen, Alkohol

    Es ist allgemein bekannt, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Sie werden deshalb Verständnis dafür haben, dass in fast allen Bereichen das Rauchen gesetzlich untersagt ist. Wenn Sie jedoch nicht vollständig darauf verzichten können, bitten wir Sie, dies ausschließlich in den hierfür ausgewiesenen Raucherräumen zu tun. Zum Verlassen Ihres Krankenzimmers bitten wir Sie, sich entsprechende Kleidung, zumindest den Morgenmantel, anzuziehen.

    Auf den Genuss von Alkohol sollten Sie während Ihrer stationären Behandlung vollständig verzichten. Die Folgen möglicher Nebenwirkungen zu den von Ihnen eingenommenen Medikamenten könnten sonst unabsehbar sein.

    Sauberkeit, Hygiene

    Für Sauberkeit und Hygiene in Ihrem Zimmer trägt die Klinikverwaltung Sorge, aber auch die Patienten und Besucher können ihren Teil dazu beitragen. Dies gilt z. B. für die Entsorgung von Abfällen und die Reinhaltung der sanitären Einrichtungen.

  • Ihre Besucher und Besuchzeiten

    Besuche

    Ihr Besuch ist auch uns willkommen, denn wir wissen, dass Besuche zum Wohlbefinden der Patienten beitragen und damit die Heilung begünstigen. Schon die Vorfreude auf den Besuch von Angehörigen und Freunden hebt die Stimmung. Verzichten Sie jedoch auf zu große Besuchergruppen, die Sie selbst und Ihre Mitpatienten belasten würden. Muten Sie sich auch keine zu langen Besuche zu, denn zu Ihrer Genesung brauchen Sie auch Ruhe.

    Besuchzeiten

    Wir haben die offiziellen Besuchszeiten großzügig gestaltet (09:00 bis 21:00 Uhr), damit auch Berufstätige die Möglichkeit haben, Ihnen einen Besuch abzustatten. Erwachsene sollten sich in der Zeit zwischen 15:00 und 19:00 Uhr besuchen lassen. Und im Rahmen der räumlichen Möglichkeiten können sie eventuell sogar über Nacht bleiben.

    Manchmal kann es vorkommen, dass Pflegemaßnahmen oder Behandlungen während der Besuchszeit notwendig sind. Verstehen Sie bitte, dass wir dann gegebenenfalls Ihre Gäste für kurze Zeit aus dem Zimmer bitten müssen.

    Vor dem Krankenhaus befindet sich ein öffentlicher Parkplatz (neben der Sparkasse). Diesen können Sie über die Willibrordstraße oder die Agnetenstraße erreichen. Sollten Sie hier keinen Parkplatz mehr finden, weichen Sie auf den Parkplatz auf dem Geistmarkt aus.

  • Ihre Sicherheit ist uns wichtig

    Maßnahmen zur Patientensicherheit

    Die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten hat oberste Priorität! Trotzdem gibt es gerade in  Krankenhäusern verschiedene Hochrisikobereiche, in denen Fehler passieren können. Um diese Risiken so gut es geht zu minimieren, erarbeitet die Abteilung für Qualitäts- und klinisches Risikomanagement der pro homine fortlaufend Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit. Hierzu gehören:  

    • Persönliches Patientenarmband zur Identifikation: Um Patienten während ihres stationären Aufenthaltes bei allen Behandlungsschritten eindeutig und sicher identifizieren zu können, bekommen sie von uns im Zuge der Aufnahme ein persönliches Patientenidentifikationsarmband. Damit lässt sich zum Beispiel die Verwechslungsgefahr zwischen OP-Patienten verringern.  
    • OP-Sicherheitschecklisten: Wer liegt auf dem OP-Tisch? Welche Operation soll durchgeführt werden? An welcher Körperstelle, auf welcher Seite? Standardisierte Fragen wie diese dienen vor der Operation dazu, den Patienten und die beabsichtigten operativen Maßnahmen eindeutig zu identifizieren und damit Eingriffs- sowie Seitenverwechslungen zu vermeiden.
    • Notfallversorgungskonzept: Damit stellt die pro homine sicher, dass Notfälle jederzeit und allerorts im Hause durch qualifiziertes Personal versorgt werden.
    • Meldesystem für Risiken und mögliche kritische Ereignisse (CIRS):
      Mitarbeitende der pro homine können anonymisiert über Risiken und Beinahe-Unfälle berichten. Ziel ist es, die möglichen Fehler zu analysieren und Arbeitsabläufe und Strukturen im Vorfeld zu verbessern.
    • Sicherer Arzneimitteleinkauf: Um Fehlmedikation infolge ähnlich aussehender Verpackungen ("look-alike") oder ähnlich klingender Wirkstoffnamen ("sound-alike") zu vermeiden, arbeiten wir in der pro homine eng mit unserer Krankenhausapotheke zusammen.
    • Sichere Arzneimittelgabe: Im Rahmen von interdisziplinären Arzneimittelvisiten (Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegenden und Mitarbeitern der Krankenhausapotheke) achten wir bei der Therapie individuell auf Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten.
    • Sicherer Umgang mit Patienteneigentum: In der pro homine achten wir darauf, dass das Eigentum unserer Patienten während des gesamten Aufenthaltes sicher aufbewahrt ist.
    • Prozess-Risikoanalysen: Die Abteilung für klinisches Risikomanagement führt fortlaufend Risikoanalysen durch, legt Maßnahmen zur Risikominimierung fest und überprüft deren Umsetzung in der Praxis, um Risiken zu minimieren.         
  • Hygiene wird groß geschrieben

    Eine Reihe von Keimen sind gegen die meisten Antibiotika resistent, und das Augenmerk der Öffentlichkeit richtet sich auf im Krankenhaus erworbene (sog. nosokomiale) Infektionen. Die pro homine, Träger des Marien-Hospitals Wesel und des St. Willibrord-Spitals Emmerich/Rees, setzt in ihren Kliniken und in den Senioreneinrichtungen seit langem eine Vielzahl von Maßnahmen um, damit solche Infektionen so gering wie möglich gehalten werden. Zu diesem Zweck nehmen unsere Einrichtungen regelmäßig und freiwillig an Aktionen und Projekten teil. Was im Einzelnen geregelt ist und getan wird, zeigt die Übersicht auf dieser Seite.

    In Krankenhäusern muss eine Händedesinfektion durchgeführt werden, denn das Händewaschen alleine reicht nicht aus, um Krankheitskeime erfolgreich abzuwehren. Die auf der Haut befindlichen Erreger werden durch die Wirkstoffe des Desinfektionsmittels abgetötet und inaktiviert.

    • Mit Händedesinfektionsmittel die hohlen, trockenen Hände füllen. Die Hände müssen vollständig mit dem Desinfektionsmittel benetzt sein: Finger, Fingerspitzen, Nagelfalz und Daumen, Handinnen- und Außenflächen.
    • Handflächen aneinander reiben. Rechte Handfläche über linken Handrücken (und umgekehrt) und Finger ineinander verschlingen
    • Handfläche an Handfläche und Finger ineinander verschlingen.
    • Fingerkuppen miteinander verschließen
    • Drehreiben des Daumens mit der rechten Handfläche und umgekehrt. Drehreiben, vorwärts und rückwärts, mit den Fingern der rechten Hand in die linke Handinnenfläche und umgekehrt.
    • Hände sind während der gesamten Einwirkzeit mit Händedesinfektionsmittel feucht zu halten (wiederholte Entnahme aus dem Spender) Die Händedesinfektion ist über einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden durchzuführen.

      >>HIER<< weitere Informationen zur Hygiene, die in der pro homine zentral organisiert ist.

Rückfragen zur Entlassung

Bei Rückfragen zum Entlassmanagement, insbesondere für nachbehandelnde Ärzte und Einrichtungen, kontaktieren Sie uns gerne:

montags bis freitags: 09:00 - 19:00 Uhr
samstags / sonn- und feiertags: 10:00 - 14:00 Uhr

Sie erreichen uns unter folgender Telefonnummer: 02822 73-0