Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie - zertifiziert

Vorreiter am Niederrhein

Das St. Willibrord-Spital verfügt über das einzige zertifizierte Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie am unteren Niederrhein. Hier werden gemäß den Richtlinien der DAF (Deutsche Assoziation für Fuß- und Sprunggelenk) alle angeborenen und erworbenen Fußveränderungen vom Säugling bis zum Erwachsenen umfassend behandelt – konservativ wie auch operativ. Dies betrifft sowohl das Skelett als auch das Weichteilgewebe des Fußes. Im Fußzentrum Emmerich werden pro Jahr etwa 270 Operationen vorgenommen.

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Die Zertifizierung des Zentrums gibt den Patienten die Gewissheit, dass die medizinische Qualität und das patientenorientierte Handeln standardisiert und damit strengen Richtlinien unterworfen sind. Dies betrifft sowohl die Zusammenarbeit innerhalb des Zentrums als auch die Abstimmungen bei stationärer und ambulanter Behandlung. Durch stetigen Wissensaustausch gewährleistet das Zentrum eine gleichwertige Kompetenz aller Behandelnden und Pflegenden.

Das Zentrum ist der Abteilung für Allgemeine Orthopädie angegliedert und wird von Oberarzt Ramin Cordis geleitet. Zweiter Hauptoperateur ist Oberarzt Dr. Karsten Schmidt.

    Das Zentrum

  • Das Zentrum - ein Netzwerk von Ärzten und Fachkräften

    Gebündelte Kompetenz für eine zielgerichtete und individuelle Patientenversorgung: Dies gewährleisten die medizinischen Zentren des St. Willibrord-Spitals. Hier werden sämtliche Leistungen in Medizin, Pflege, Beratung und Betreuung, die für die Behandlung erforderlich sind, zusammengefasst und koordiniert. Die Patienten profitieren von schnellerer Diagnosestellung und fachübergreifendem Know-how.

    An diesem umfassenden Netzwerk sind nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten beteiligt, sondern auch niedergelassene Ärzte und - je nach Bedarf - weitere Experten aus dem eigenen Haus und externe Kooperationspartner.

  • Wir behandeln im Fußzentrum

    Unsere Behandlungsschwerpunkte:

    • Versorgung von Knochenbrüchen am Fuß und Sprunggelenk
    • Korrektur des Schiefstands der Großzehe (Hallux valgus)
    • Korrektur des Großzehengelenks bei Gelenkverschleiß (Hallux rigidus)
    • Kleinzehenkorrekturen aller Art
    • Korrekturen bei Knick-Senk-(Platt-) und Spreizfuß im Kindesalter
    • Korrigierende Umstellungsoperation bei Knick-Senk-Spreizfußbildung
    • Korrektur degenerativer und unfallbedingter Fehlstellungen durch Korrektur-Operationen bzw. Versteifungen; am Sprunggelenk alternativ Sprunggelenks-Endoprothese
    • Diabetisches Fußsyndrom (in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemein-Chirurgie)
    • Chirurgie der akuten und chronischen Band- und Sehnenverletzungen
    • Orthopädische Schuhzurichtung, Einlagen-, Orthesen- und Hilfsmittelversorgung
  • Unsere Therapieleistungen des Fußzentrums

    Unser therapeutisches Spektrum

    Ziel der modernen Fußchirurgie – wie sie im St. Willibrord-Spital betrieben wird – ist die individuelle, differenzierte und schmerzarme Vorgehensweise. Sie schont Gelenke und Weichteile, stellt die mechanisch korrekte Belastung wieder her und sichert die Korrektur langfristig. Dabei steht dem versierten Operateur ein weit reichendes Spektrum operativer Verfahren zur individuellen Lösung einer jeden Fehlstellung zur Verfügung.

    Zum Einsatz kommen:

    • bilanzierende Weichteileingriffe
    • gelenkerhaltende Umstellungen zur Korrektur der knöchernen Formgebung
    • Versteifungen verschlissener Gelenke
    • künstlicher Gelenkersatz im Bereich des oberen Sprunggelenkes sowie der Großzehe.

     

    Angeborene Erkrankungen

    Hier spielt insbesondere der kindliche Knick-Senk- (Platt)fuß eine bedeutende Rolle. Hier wird gemäß dem aktuellen Trend mittels Kalkaneus-Stop-Schraube behandelt. Auch der frühkindliche, angeborene Spreizfuß mit Hallux valgus wird z. B. therapiert. Im Rahmen der neuropädiatrischen Sprechstunde im Verbund mit dem Marien-Hospital Wesel, Partnerkrankenhaus unter dem Dach der pro homine, wird der Fuß in Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Kinderärzten, Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern begutachtet und den oftmals neurologisch schwer kranken Kindern ein Therapiekonzept erstellt.

    Erworbene Erkrankungen

    Hierzu zählen:

    • Knick-Senk-Spreizfuß
    • Hallux valgus (Ballenzeh)
    • Krallenzehe
    • Hammerzehe
    • Verschleiß der Gelenke (Arthrose)
    • entzündliche Veränderungen (Rheuma)
    • Fehlstellungen nach Unfällen
    • Bandinstabilitäten
    • Band- und Sehnenverletzungen.

    In diesen Fällen werden alle gängigen modernen fußchirurgischen Verfahren angewandt. Dies gilt ebenso für Zustände nach Voroperationen.

    Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Orthopädietechnik. Ganganalysen und eine umfassende Hilfsmittelbereitstellung werden vorgehalten. Im Rahmen der
    speziellen Fuß-Sprechstunde erfolgt neben den operativen Empfehlungen eine weitreichende Beratung zu konservativen Aspekten wie Einlagen, Schuhversorgungen und -zurichtungen. Weitere Gesichtspunkte sind die Ernährung, das Gewicht sowie die berufl ichen und sportlichen Belastungen.

    Postoperative Versorgung

    Wesentlicher Aspekt der modernen Fußchirurgie ist auch die Auseinandersetzung mit den postoperativen Schmerzen und der postoperativen Mobilität. Ein zum Ende der Operation gesetzter Fußblock (Leitungsanästhesie mit einem lang wirksamen, lokalen Betäubungsmittel) gewährleistet die Schmerzarmut und eine postoperativ angepasste Versorgung mit Schmerzmitteln. Postoperative Hilfsmittel zur frühzeitigen Wiederaufnahme des beidbeinigen Laufens verbessern die Mobilität.

     

  • Beteiligte Fachkliniken im Zentrum

    St. Willibrord-Spital Emmerich:

    Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie
    Dr. Jochen Heger
    Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie

    Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
    Prof. Dr. Joachim van Alst, MSc.
    Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin

    Klinik für Innere Medizin (Rheumatologie)
    Volker Fischer-Kahle
    Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, Rheumatologie

    Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation
    Dr. Guido Orth
    Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und Frührehabilitation, Leiter des Alterstraumatologischen Zentrums

    Radiologische Abteilung
    Standortleiterin: Dr. med. Mariola Gorniak

    Marien-Hospital Wesel:

    Klinik für Gefäßchirurgie
    Chefarzt Dr. Jürgen Hinkelmann
    Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Leiter des Herz- und Gefäßzentrums

    Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin am Marien-Hospital Wesel
    Claus Kölzer
    Facharzt der Klinik für Radiologie

  • Unsere Kooperationspartner
    • Laborbetriebsgemeinschaft Dr. Dirkes-Kersting und Dr. Kirchner, Hygieneinstitut Gelsenkirchen
    • Radiologie, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin, Karl-Leisner-Klinikum Kleve und Marien-Hospital Wesel
    • Abteilung für Anästhesie / Intensivmedizin und Schmerztherapie, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Abteilung für Innere Medizin, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Abteilung für Gefäßchirurgie, Marien-Hospital Wesel
    • Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf-Kaiserswerth
    • Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf-Kaiserswerth
    • Institut für Pathologie / Dermahistologie und Zytologie, Standort Wesel
    • Reha-Zentrum Niederrhein / Physiotherapiezentrum Emmerich, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Sozialdienst, St. Willibrord-Spital Emmerich
    • Fa. Hendricks - Orthopädietechnik
    • Fa. Mönks + Scheer - Orthopädietechnik
    • Fa. Beer - Schuhtechnik

160.000 Kilometer

Ein Fuß besteht aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 20 Muskeln, 107 Sehnen und Bändern. Die Füße tragen uns durchschnittlich etwa 160.000 Kilometer weit durchs Leben.

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Vortrag: Leisten- und Bauchdeckenbrüche - Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Vortrag von Dr. med. Jochen Heger, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie am St. Willibrord-Spital Emmerich

05.11.2019, 18:30 Uhrsalvea sports, Tichelstr. 9, 47533 KleveSt. Willibrord-Spital Emmerichöffentlich

Vortrag: Möglichkeiten und Grenzen der konservativen und operativen Wirbelsäulenchirurgie

Vortrag von Jens Andreas, Chefarzt des Niederrheinischen Wirbelsäulenzentrums am St. Willibrord-Spital Emmerich

21.11.2019, 17:30 UhrSenioreneinrichtung St. Augustinus, Willibrordstr. 15, 46446 Emmerich am RheinSt. Willibrord-Spital Emmerichöffentlich

Vortrag: Verdauung - Was ist das eigentlich? oder Der Weg des Brötchens durch den Körper!

Vortrag von Dr. med Christian Niemeyer, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin / Leiter der Sektion Gastroenterologie am St. Willibrord-Spital Emmerich

03.12.2019, 18:30 Uhrsalvea sports, Tichelstr. 9, 47533 KleveSt. Willibrord-Spital Emmerichöffentlich

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Viel Lob für gelungenen NZT-Aktionstag

Zugpferd NZT: Der erste Aktionstag des Niederrheinischen Zentrums für Tumorerkrankungen am Samstag (12. Oktober) stieß auf reges Interesse eines aufgeschlossenen Publikums, das auf vielfältige Weise die Gelegenheit nutzte, Medizin "hautnah" zu erleben. Da tat es der Veranstaltung durchaus gut, dass sich die Besucher in den Gängen und Räumen des MHW nicht "knubbelten". So kamen alle, die da waren, zum Zuge. Das sorgte für viel Zufriedenheit und eine entspannte Atmosphäre.

Auf Bitten des Aufsichtsrats: Johannes Hartmann bleibt bis Sommer 2022 Geschäftsführer der pro homine gGmbH

Dipl.-Kfm. Johannes Hartmann bleibt bis zum Sommer 2022 Geschäftsführer der pro homine gGmbH, Wesel. Der 65-Jährige kam jetzt der Bitte des Aufsichtsrats nach, seinen zunächst bis Sommer 2020 geschlossenen Vertrag um zwei Jahre zu verlängern.

Bevölkerungsumfrage: 1. Platz für die pro homine als wertvollster Arbeitgeber im Landkreis Wesel

Die pro homine gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Das ergab eine Bevölkerungsumfrage der WirtschaftsWoche 2019. Die pro homine erhielt den Titel „Wertvoller Arbeitgeber für das Gemeinwohl“ und belegt Platz 1 im Landkreis Wesel.

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