Gründung im Jahr 2003

Die Geschichte der pro homine begann im Bürgerhaus Rees. Dort besiegelten am 1. Juli 2003 die Kuratorien des Vereins Marien-Hospital Wesel und der Stiftung St. Willibrordus-Spital Emmerich die Gründung der pro homine. In diesem lateinischen Namen („für den Menschen“) bringt der Verbund seine christliche Grundhaltung als konfessioneller Träger zum Ausdruck. Zu der gemeinnützigen GmbH gehören mit dem Marien-Hospital in Wesel (424 Betten) und dem St. Willibrord-Spital in Emmerich (271 Betten) zwei katholisch geprägte Kliniken mit über 150-jähriger Tradition, außerdem Senioreneinrichtungen in Wesel (drei), Voerde (zwei), Emmerich (zwei) und Rees (zwei) mit zusammen 680 Wohnplätzen. Hinzu kommen das Reha-Zentrum Niederrhein, das Gesundheitszentrum pro homine und das Medizinische Versorgungs-Zentrum (MVZ), die im Haus der Gesundheit in Wesel vereint sind. Die kardiologische ambulante Rehabilitation in Wesel komplettiert das umfangreiche Leistungsspektrum.  

Zur wirtschaftlichen Sanierung des Emmericher Krankenhauses entschloss sich das dortige Kuratorium seinerzeit für den Zusammenschluss mit dem Marien-Hospital in Wesel. Damit war die Grundlage für die Gründung der pro homine geschaffen. Deren Geschäftsführer wurde Heinrich Schnieders, der bereits seit 1986 die Geschicke der Weseler Klinik lenkte. Schnieders stand an der Spitze von Hospital und Holding, bis er zum 1. Februar 2013 in den Ruhestand ging. 

Eine einheitliche Konzernleitung und Betriebsführung von Wesel aus ermöglicht heute eine strategische und wirtschaftliche Gesamt-Koordination des Verbundes. Vorsitzender des Aufsichtsrats muss laut Statuten der katholische Innenstadt-Pfarrer von Wesel sein, weil der Verein Marien-Hospital Mehrheitsgesellschafter der pro homine ist. Derzeit steht Stefan Sühling, Leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Wesel, an der Spitze des Aufsichtsrats. 

Die Entwicklung des Marien-Hospitals und des St. Willibrord-Spitals von der Gründung bis heute ließe sich so zusammenfassen: von einer caritativen Fürsorgeanstalt zu einem sozialen Dienstleistungsunternehmen mit christlichem Leitbild. Dies wäre ohne ein kooperatives, von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Miteinander aller Beschäftigten nicht möglich gewesen.