St. Christophorus, Friedrichsfeld

Aktuelle Informationen nach dem Brand in St. Christophorus in den frühen Morgenstunden des 4. Februar 2021:

Alle 79 Bewohner sind anderweitig untergebracht. 74 bezogen freie Heimplätze in Einrichtungen anderer Träger und in Häusern der pro homine Senioreneinrichtungen. Weitere vier Bewohner wohnen nun bei Angehörigen bzw. zu Hause. Eine Person befand sich im Krankenhaus, als das Feuer ausbrach und das Haus auf unbestimmte Zeit unbewohnbar machte.

Die Bewohner wurden in der Regel entsprechend ihrer Wohnbereiche verlegt, so dass sie als Gruppe in der neuen Umgebung zusammenbleiben können. In einigen Einrichtungen werden sie komplett vom vertrauten Pflegepersonal versorgt. Zu Häusern, in denen die dortigen Pflegekräfte die Betreuung mit übernehmen, steht das Team von St. Christophorus in regelmäßigem Kontakt.

Dank an Mitarbeiter und Helfer

„Die Unterbringung der Bewohner unmittelbar nach dem Brand zu organisieren und zu leisten, war eine große logistische Herausforderung“, betont Josef Reining, stv. Geschäftsführer der pro homine Senioreneinrichtungen. „Unserer Mitarbeiter, die vielen Rettungskräfte und alle weiteren Helfer können stolz auf das Geleistete sein.“ Die große Solidarität im Ort zeige, dass die Senioreneinrichtung St. Christophorus fest in Friedrichsfeld verwurzelt sei und einen Platz im Herzen der Menschen habe. „Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Heimleitung danken für die großartige Unterstützung“, unterstreicht Josef Reining. 

Übergabe persönlicher Gegenstände – Büro eingerichtet

Die persönlichen Gegenstände der Bewohner (Kleidung, Möbel etc.) wurden nach einer Schadstoffmessung in St. Christophorus freigegeben und werden den Eigentümern nun übergeben. Josef Reining freut sich über einen öffentlichen Spendenaufruf als weiteres Zeichen der Solidarität, verbindet dies aber mit dem Hinweis, dass niemand durch den Brand persönlichen Besitz verloren habe. Angehörige haben auch die Möglichkeit, Eigentum der Bewohner selbst abzuholen. Dazu ist eine Absprache mit dem Verwaltungsteam erforderlich, das in St. Elisabeth Spellen (Elisabethstraße 10) ein Büro bezogen hat und auch weitere Anfragen beantwortet. Das Büro ist unter Tel. 02855 964 227 erreichbar und wie folgt besetzt: montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr.

Gebäude gesichert

Das Gebäude an der Wilhelmstraße wurde inzwischen gegen weitere Bauschäden gesichert, insbesondere im Dachgeschoss, wo das Feuer ausgebrochen war. Brandreste sind beseitigt. Wegen der eisigen Temperaturen wird kurzfristig eine mobile Heizungsanlage für das gesamte Haus installiert. Die Wasserrohre werden trocken geblasen, insbesondere zum Schutz vor Legionellen. Im Auftrag der Wohnbau Dinslaken, der Eigentümerin des Gebäudes, wurde ein Architekturbüro mit der Brandsanierung beauftragt. Damit wird in der kommenden Woche begonnen. „Danach lässt sich Näheres zur Schadenshöhe und zum Zeitplan sagen“, erklärt Josef Reining. Sicher ist schon jetzt, dass das St. Christophorus auf Monate hin nicht bewohnbar sein wird. 

 

 

Informationen zu den Zutrittsvoraussetzungen

und Besucherregelungen finden Sie auf unserer

Startseite:

 

 Zutrittsvoraussetzungen

 

 

 

Unsere Senioreneinrichtung St. Christophorus liegt zentral in direkter Nähe des Marktplatzes von Friedrichsfeld. Dort stehen dem Bewohner Lebensmittelläden, Apotheke, Banken und weitere Geschäfte für den täglichen Bedarf zur Verfügung.

Friedrichsfeld ist ein Ortsteil der Stadt Voerde mit ca. 12.000 Einwohnern. Neben der nahen Kreisstadt Wesel hat Friedrichsfeld auch durch den Bundesbahnanschluss eine gute Verkehrsanbindung an die nahe gelegenen Großstädte Duisburg, Essen und Düsseldorf.

Das Gebäude wurde in die vorhandene Wohnumgebung integriert. Bewusst wurde auf eine Abgrenzung des Grundstückes verzichtet. So wurde neben der Einrichtung selbst auch die einladende Gartenanlage zum Ort der Begegnung.

Infos für Besucher

In unserem Hause sind Freunde und Verwandte unserer Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit gerne gesehen, denn wir wissen um die positive Wirkung, die ein netter Besuch auf die älteren Menschen hat.

Nachfolgend erfahren Sie alles über die Besuchszeiten und wie Sie zu uns gelangen.

 

Besuchszeiten

Unsere Senioreneinrichtungen haben keine festen Besuchszeiten, deshalb ist unser Haus rund um die Uhr geöffnet. Oft haben Angehörige und Freunde nur am Abend Zeit, um einmal reinschauen zu können und kurz nach dem Rechten zusehen, einen guten Abend oder eine gute Nacht zu wünschen und mit dem Gefühl nach Hause zu gehen, dass alles in Ordnung ist.
 

Parkplätze

Parkplätze stehen Ihnen direkt vor unserem Haus zur Verfügung. Als Ausweichmöglichkeit können Sie die öffentlichen Parkplätze in der näheren Umgebung nutzen.


Öffentliche Verkehrsmittel

Die nächste Bushaltestelle befindet sich am Bahnhof. Dieser ist in fünf Minuten zu Fuß gut zu erreichen.

Die Fahrplanauskunft für die Region Niederrhein finden Sie unter: http://www.niag-online.de