Unser Leistungsspektrum

Wir möchten Ihnen helfen, individuell für Ihr Krankheitsbild die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wir besprechen in Ruhe mit Ihnen und Ihren Angehörigen die Diagnose, Ihre Sorgen und Ängste und verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Nach einer sorgfältigen Untersuchung mit aktuellen Fachwissen und Diagnostikmöglichkeiten besprechen wir ausführlich die Ergebnisse. Zusammen entscheiden wir über das weitere Vorgehen und stimmen dieses individuell auf Sie ab.

    Krankheitsbilder erklärt

  • Abszess

    Ubi pus, ibi evacua. (lateinisch: Wo Eiter ist, dort entleere ihn) 

    Was ist ein Abszess? 

    Unter einem Abszess versteht man eine Eiteransammlung im Gewebe. 

    Welche Symptome treten bei einem Abszess auf? 

    Bei einem Abszess verspürt man Schmerzen und ein Spannungsgefühl. Typisch ist eine rötliche Schwellung. BIm fortgeschrittenen Zustand ggf. systematische Reaktionen mit Fieber und Allgemeinsymptomen

    Wo treten Abszesse auf? 

    In Feuchtgebieten zum Beispiel: in der Achselhöhle, an der Gesäßfalte, der Leiste und hinter den Ohren auf. Sie können jedoch grundsätzlich an allen Hautpartien auftreten.

    Warum entstehen Abszesse? 

    Es gibt keine erwiesenen äußeren Umstände, die Abszesse entstehen lassen. 

    Wie wird ein Abszess behandelt? 

    Ein Abszess sollte grundsätzlich chirurgisch entlastet werden und anschließend entsprechend engmaschige Wundkontrollen durchgeführt werden.

    Siehe auch: Abszessspaltung

  • Atherome

    Was ist ein Atherom? 

    Unter einem Atherom versteht man einen beningen (gutartigen) Weichteiltumor, der in der Haut liegt. 

    Welche Symptome treten bei einem Atherom auf? 

    In den meisten Fällen verursacht ein Atherom keine Schmerzen. Die Patienten suchen uns aus ästhetischen Gründen auf. 

    Wo treten Atherome auf? 

    Häufig treten Atherome an der Kopfhaut, im Gesicht, am Nacken und Rücken auf. Allerdings können sie sich auch überall anders in der Haut bilden. 

    Warum entstehen Atherome? 

    Ein Atherom bildet sich, wenn eine Talgdrüse verstopft ist. Dies kann durch hartgewordenen Talg oder verschobene Hautepithelen der Fall sein. Unsere Haut ist übersät mit Talgdrüsen, weswegen ein Atherom überall vorkommen kann. Typischerweise wird es meist als kleiner Pickel mit einem schwarzen Punkt in der Mitte wahrgenommen.  

    Wie wird ein Atherom behandelt? 

    Ein Atherom kann nur vollständig entfernt werden durch ein OP bei der die gesamte Kapsel entfernt wird.
    Siehe auch: Atheromexstirpation

  • Basalzellkarzinom

    Umgangssprachlich: Basaliom oder weißer Hautkrebs  

    Was ist ein Basalzellkarzinom? 

    Unter einem Basalzellkarzinom versteht man einen malignen Hauttumor, der lokal destruktiv wächst aber nur selten streut (metastasiert). 

    Welche Symptome treten bei einem Basalzellkarzinom auf? 

    In den meisten Fällen ist ein Basalzellkarzinom schmerzlos. Es fällt dem Patienten nur als nicht heilende oder bleibende Hautveränderung auf. Häufig werden Basalzellkarzinome erst beim beim jährlichen Hautkrebsscreening durch den Hautarzt festgestellt. 

    Wo treten Basalzellkarzinome auf? 

    Häufig treten Basalzellkarzinome im Gesicht, an den Ohren, am Nacken und der Kopfhaut auf. Im Allgemeinen an sonnenexponierten Hautpartien.

    Warum entstehen Basalzellkarzinome? 

    Die häufigste Ursache sind UV-Strahlen. Im Laufe eines Lebens ist der Mensch ständig der natürlichen UV Belastung durch die Sonne ausgesetzt. Ein Verstärktes Risiko entsteht bei häufigen Solarium Gängen. Das Basalzellkarzinom ist der in Deutschland am häufigsten auftretenden bösartigen Tumor an der Haut. 

    Wie wird ein Basalzellkarzinom behandelt? 

    Ein Basalzellkarzinom sollte zeitnah mit Sicherheitsabstand entfernt werden.

    Siehe auch:Operationen bei malignen und benignen Hauttumoren

    Wichtig: Regelmäßige Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt durchführen lassen. Schützen sie Ihre Haut vor aggressiver Sonneneinstrahlung. 

  • Hallux valgus

    Umgangssprachlich: Ballenfuß, Frostballen, Überbein, krummer Zeh 

    Was ist ein Hallux valgus? 

    Unter einem Hallux valgus versteh man eine Deformität der Großzehe mit einer Fehlstellung im Großzehengrundgelenk. 

    Welche Symptome treten bei einem Hallux valgus auf? 

    Die Betroffenen leiden unter einen schmerzenden Fußballen Innenseite mit Druckschmerz über dem Großzehengrundgelenk. Häufig sieht man eine Schwellung mit Rötung, eine fortgeschrittene Fehlstellung der Großzehe zur Kleinzehe hin. Oft mit Konfliktsituation zur zweiten Zehen mit Druckstellen. Die Großzehe ist nur noch eingeschränkt beweglich und der Fuß zeigt ein gestörtes Abrollverhalten.  

    Wo tritt ein Hallux valgus auf? 

    Im Großzehengrundgelenk. 

    Wodurch entsteht ein Hallux valgus? 

    Bei der Entstehung eines Hallux valgus sind viele Ursachen bekannt:

    • Genetische Ursachen (vererblich)
    • Erworbene Fehlstellung durch einen Knick-Senk-Spreizfuß
    • Bindegewebsschwäche
    • Unpassendes Schuhwerk (zu eng, zu spitz, zu hoch)
    • Rheumatische Erkrankungen
    • Posttraumatisch nach Fußverletzungen

    Wie wird ein Hallux valgus behandelt? 

    Bei einer moderaten Fehlstellung der Großzehe, die noch in die axiale Stellung redressierbar ist sollte eine konservative Therapie mit einer guten Einlagenversorgung und Zehenspreizer erfolge. Wichtig ist eine adäquate Weichbetteinlage mit regelrecht retrokapital platzierter Spreizfußpelotte.  

    Die Indikation zur operativen Therapie orientiert sich an den Beschwerden des Patienten. Eine schwere nicht schmerzhafte Fehlstellung der Zehen bedarf nicht unbedingt einer operativen Korrektur.  

    Eine Indikation zur operativen Versorgung besteht bei anhaltenden Schmerzen trotz Ausschöpfung konservativen Therapiemaßnahmen. Bei schmerzenden Großzehenballen mit Schleimbeutelentzündung, fortgeschrittener Fehlstellung der Großzehe mit Konfliktsituation zur zweiten Zehe und bereits bestehender begleitender Zehendeformitäten (Hammerzehen, Krallenzehen) 

    Siehe auch: Umstellungsosteotomie Hallux valgus

    Fußchirurgie

  • Hallux rigidus

    Hallux rigidus  

    Was ist ein Hallux rigidus? 

    Als Hallux rigidus wird die, durch Arthrose bedingte Einsteifung des Großzehengrundgelenkes bezeichnet. 

    Welche Symptome treten bei einem Hallux rigidus? 

    Klinisch findet sich eine schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit der Großzehe. Im Großzehengrundgelenk wird äußerlich eine Verplumpung des Gelenkes sichtbar. Die Betroffenen geben große Schmerzen beim Abrollen des Fußes an.  

    Wo tritt ein Hallux rigidus auf? 

    Im Großzehengrundgelenk. 

    Wodurch entsteht ein Hallux rigidus? 

    Ein Hallux rigidus entsteht durch einen Arthrose Schaden im Großzehengrundgelenk. 

    Wie wird ein Hallux rigidus  behandelt? 

    Zuerst wird eine konservative Therapie angestrebt. Verordnung von Ballenrollen zur Verbesserung des Abrollverhaltens des Fußes und die Empfehlung flaches und festes Schuhwerk zu tragen. Bei starken Schmerzen oder keiner Besserung unter der konservativen Therapie wird eine operative Maßnahme empfohlen. 

    Siehe auch: Umstellungsosteotomie Hallux rigidus

    Fußchirurgie

  • Impingement-Syndrom

    Was ist ein Impingement-Syndrom? 

    Unter einem Impingement-Syndrom versteht man eine schmerzhafte Einklemmung von Weichteilen (z.B Sehnen) innerhalb eines Gelenkspaltes. 

    Welche Symptome treten bei einem Impinementsyndrom auf? 

    Bei einem Impingement-Syndrom verspürt man starke Schmerzen bei der Bewegung und eine daraus resultierende Bewegungseinschränkung. Oft können die Patienten den Arm nicht über 90 Grad in die Höhe strecken. 

    Wo tritt ein Impingement-Syndrom auf? 

    Ein Impingement-Syndrom kann in der Schulter, in der Hüfte oder am Sprunggelenk auftreten. 

    Wodurch entsteht ein Impingement-Syndrom? 

    Ein Impingement-Syndorm entsteht durch knöcherne Veränderungen in der Schulter (Arthrose) die dazu führen, dass der Subacromialraum eingeengt wird. Auch durch äußere Traumata kann ein Impingemt-Syndrom entstehen. 

    Wie wird ein Impingment-Syndrom behandlet? 

    Bei einem schmerzhaften und MRT-technisch gesicherten Impingement-Syndrom wird zunächst versucht konservativ durch krankengymnastische Übungsbehandlung Linderung zu schaffen. Bleibt dieser Therapieversuch jedoch erfolglos wird eine arthroskopische Operation empfohlen. 

    Siehe auch: Schwerpunkt Schulterchirurgie

    Arthroskopie der Schulter

  • Karpaltunnelsyndrom

    Umgangssprachlich: KTS 

    Was ist ein Karpaltunnelsyndrom? 

    Unter einem Karpaltunnelsyndrom versteht man die Einklemmung des Nervens, der durch den Karpaltunnel (fest umschlossene Röhre) im Handgelenk läuft. 

    Welche Symptome treten bei einem Karpaltunnelsyndrom auf? 

    Bei einem Karpaltunnelsyndrom verspürt man nächtliche Schmerzen mit Einschlafen des Daumens, Zeige- und Mittelfingers. Dazu kommt eine Kraftminderung. Viele alltägliche Dinge, zum Beispiel das Öffnen einer Wasserflasche geht nicht mehr. 

    Wo tritt ein Karpaltunnelsyndrom auf? 

    An den Händen mit Ausstrahlungen in Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

    Warum entsteht ein Karpaltunnelsyndrom? 

    Ein Karpaltunnelsyndrom kann durch lange einseitige Belastung oder Überbelastung und Degeneration entstehen. Auch hormonelle Ursachen, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft sind bekannt. 

    Wie wird ein Karpaltunnelsyndrom behandelt? 

    Um den Nerven schnellstmöglich zu entlasten ist zunächst eine neurologische Untersuchung erforderlich und die Diagnose zu bestätigen. Bei einem bestätigten Karpaltunnelsyndrom lässt sich der Nerv nur operativ durch die Spaltung des Krapaldaches beheben. 

    Siehe auch: Karpaldachspaltung

  • Lipome

    Umgangssprachlich: gutartige Fettgeschwulst  

    Was ist ein Lipom? 

    Unter einem Lipom versteht man eine harmlose vermehrte Neubildung aus Fettgewebe. 

    Welche Symptome treten bei einem Lipom auf?  

    Meist ist ein Lipom systemlos und wird nur als störender Knubbel unter der Haut wahrgenommen. Selten kommt es auf Grund der Größe oder Lokalisation zu Schmerzen oder Spannungsgefühlen.

    Wo treten Lipome auf?  

    Sie sind aber an jeden Hautpartien möglich und bekannt.  

    Warum entstehen Lipome?  

    Es gibt keine erwiesenen äußeren Umstände, die Lipome entstehen lassen.  

    Wie wird ein Lipom behandelt?  

    Falls ein Lipom als störend oder schmerzhaft empfunden wird sollte es operativ vollständig entfernt werden.

  • Melanom

    Umgangssprachlich: schwarzer Hautkrebs  

    Was ist ein Melanom? 

    Unter einem Melanom versteht man einen bösartigen, aggressiven Hauttumor der früh in andere Organe streut (metastasiert). 

    Welche Symptome treten bei einem Melanom auf?  

    Ein Melanom ist meist symptomlos. Der Patient bemerkt lediglich eine Hautveränderung die ggf. Mal bluten oder jucken kann. 

    Wo treten Melanom auf?  

    Melanome treten häufig am Rumpf, Armen und Beinen auf. Sie sind aber an jeden Hautpartien möglich und bekannt.  

    Warum entstehen Melanome?  

    Melanome können durch erhöhte UV-Strahlung entstehen. 

    Wie wird ein Melanom behandelt? 

    Der Tumor wird nach Möglichkeit vollständig operativ entfernt, und zwar mit einem Sicherheitsabstand.

  • Meniskusriss

    Was ist ein Meniskusriss? 

    Als Meniskusriss versteht man eine Verletzung an den Knorpelscheiben im Kniegelenk. 

    Welche Symptome treten bei einem Meniskusriss auf? 

    Bei einem Meniskusriss werden häufig starke Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung beim Beugen und Strecken des Knies angeben. Außerdem leiden die Betroffenen an einem Instabilitätsgefühl und einer unklaren Schwellneigung das Knie. Auch Blockierungen beim Laufen und Treppensteigen werden angegeben. 

    Wo tritt ein Meniskusrisse auf? 

    Im Knie. 

    Wodurch entsteht ein Meniskusriss? 

    Ein Meniskusriss entsteht häufig durch äußere Einwirkung in Form eines Unfalles. 

    Wie wird ein Meniskusriss behandelt ? 

    Ist ein Meniskusriss MRT-technisch bestätigt und der Leidensdruck des Patienten hoch wird zu einer arthroskopischen Operation geraten. 

    Siehe auch: Arthroskopie Knie

  • Morbus Dupuytren

    Was ist ein Morbus Dupuytren? 

    Unter einem Morbus Dupuytren versteht man eine benigne (gutartige) Erkrankung des Bindegewebes in der Handinnenfläche (Fibromatose).

    Welche Symptome treten bei einem Morbus Dupuytren auf? 

    Der Patient berichtet über kleine Knötchen oder Stränge in der Handinnenfläche. 

    Wo tritt ein Morbus Dupuytren auf? 

    An den Innenflächen der Hände. 

    Warum entsteht ein Morbus Duputren? 

    Es sind keine auslösenden Ursachen für ein Morbus Dupuytren bekannt. 

    Wie wird ein Morbus Dupuytren behandelt? 

    Bei einer freien Streckung der Finger im Anfangsstadium sollte konservativ mit Salben und Massagen behandelt werden. Bei einer Befundverschlechterung im Sinne einer Kontraktur der Finger sollte eine operative Sanierung erfolgen.

    Siehe auch: OP bei Morbus Dupuytren

  • Plattenepithelkarzinom

    Was ist ein Plattenepithelkarzinom? 

    Unter einem Plattenepithelkarzinom versteht man einen malignen (bösartigen) Hauttumor der Haut. 

    Welche Symptome treten bei einem Plattenepithelkarzinom auf? 

    Bei einem Plattenepithelkarzinom bemerkt ein Patient kleine sich verhornende Hautveränderung (Hyperkeratosen). Sie sind schmerzlos,können aber schnell in tieferliegendes Hautgewebe vordringen und im fortgeschrittenden Stadium offene Geschwüre bilden. 

    Wo treten Plattenepithelkarzinome auf? 

    Häufig treten Plattenepithelkarzinome im Gesicht, an der Lippe, auf der Kopfhaut oder am Handrücken auf. Sie können jedoch überall auftreten.

    Warum entstehen Plattenepithelkarzinome? 

    Die häufigste Ursache sind UV-Strahlen. Im Laufe eines Lebens ist der Mensch ständig der natürlichen UV Belastung durch die Sonne ausgesetzt. Ein Verstärktes Risiko entsteht bei häufigen Solarium Gängen. 

    Wie wird ein Plattenepithelkarzinom behandelt? 

    Ein Plattenepithelkarzinom sollte zeitnah mit Sicherheitsabstand entfernt werden. Im Anschluss an die chirurgische Behandlung sollte eine onkologische Kontrolluntersuchung erfolgen.

    Siehe auch: Exstirpation bei Plattenepithelkarzinom

    Wichtig: Regelmäßige Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt durchführen lassen. Schützen sie Ihre Haut vor aggressiver Sonneneinstrahlung.

  • Ringbandstenose

    Umgangssprachlich: Schnellender Finger  

    Was ist eine Ringbandstenose? 

    Unter einer Ringbandstenose versteht man die Einengung der kleinen Fingerringe durch die, die Beugesehnen der Langfinger verlaufen. 

    Welche Symptome treten bei einer Ringbandstenose auf? 

    Bei einer Ringbandstenose verspürt man eine schmerzhafte Blockade mit Schnappen des Fingers. Oft bleibt der Finger in der Bewegung stehen und kann nur mit Hilfe der anderen Hand wieder gestreckt werden

    Wo treten Ringbandstenosen auf? 

    Ringbandverengungen sind an jedem Finger möglich. 

    Warum entstehen Ringbandstenosen? 

    Die meisten Ringbandstenosen Entsehnen im Laufe der Zeit durch Überbelastung. 

    Wie wird eine Ringbandstenose behandelt? 

    Eine Ringbandstenose ist ein mechanisches Problem und kann nur mechanisch durch eine OP behoben werden. 

    Siehe auch: Ringbandspaltung  

  • Rotatorenmannschettenruptur

    Rotatorenmannschettenruptur 

    Was ist eine Rotatorenmannschettenruptur? 

    Unter einer Rotatorenmannschettenruptur versteht man eine Verletzung der Sehnen der 4 Muskeln, die die Rotatorenmannschette bilden. (Muskulus infraspinatus, Muskulus supraspinatus, Muskulus subscapularis, Muskulus teres minor). Am häufigsten tritt ein Riss der Supraspinatussehne auf. 

    Welche Symptome treten bei einem Rotatorenmanschettenruptur auf? 

    Bei einer Rotatorenmannschettenruptur beklagt der Patient Ruhe- und Nachtschmerz. Häufig werden ein Schnappen und Reiben angeben. Außerdem beklagen die Patienten starke Bewegungsschmerzen vor allem bei Überkopfarbeiten. 

    Wo tritt eine Rotatorenmannschettenruptur auf? 

    Eine Ruptur kann an einer der 4 Sehnen der 4 Muskeln, die die Rotatorenmannschette bilden, lokalisiert werden.  

    Wodurch entsteht eine Rotatorenmanschettenruptur? 

    Eine Ruptur der Rotatorenmannschette kann degenerative oder traumatische Ursachen haben. 

    Wie wird eine Rotatorenmannschettenruptur  behandelt? 

    Ein Rotatorenmanschettenruptur kann nur durch eine OP behoben werden. 

    Siehe auch: Schwerpunkt Schulterchirurgie

    Arthroskopie der Schulter

  • Sulcus Ulnaris

    Sulcus ulanris Syndorm  

    Umgangssprachlich: Kubitaltunnel-Syndorm, Ulnarisrinnen-syndrom 

    Was ist ein Sulcus ulnaris Syndrom? 

    Unter einem Sulcus ulnaris Syndrom versteht man eine Druckschädigung des Nervus ulnaris am Ellenbogen. Am Ellenbogen gibt es eine gut tastbare Rinne, wodurch der Ellennerv läuft. Er ist nur durch wenig Bindegewebe geschützt und aufgrund dessen sehr empfindlich. 

    Welche Symptome treten bei einem Sulcus ulnaris Syndrom auf? 

    Bei einem Sulcus ulnaris Syndrom verspürt man Taubheitsgefühl im Kleinfinger und Mittelfinger. Außerdem leiden die Betroffenen unter Kraftminderung. 

    Wo tritt ein Sulcus ulnaris Syndorm auf? 

    Das Sulcus ulnaris Syndrom hat seinen Ursprung im Ellenbogen wird jedoch oft in der Hand wahrgenommen. 

    Warum entsteht ein Sulcus ulnaris Syndrom? 

    Ein Sulcus ulnaris Syndrom kann entstehen wenn der Nerv längerfristigen Druck ausgesetzt ist und durch Überbelastung. 

    Wie wird ein Sulcus ulnaris Syndrom behandelt? 

    Ein Sulcus ulnaris Syndrom wird in 3 Schritten behandelt. 

    • Schritt 1. Entlastung des Nervs mittels Ruhigstellung durch Verband oder Gips
    • Schritt 2: Lokale Infiltration mit Medikamenten 
    • Schritt 3. operative Revision mit Umverlagerung des Nerven (Dekompression)  

    Siehe auch: OP bei Sulcus ulnaris  

  • Unguis incarnatus

    Umgangsspraclich: eingewachsener Zehnagel 

    Was ist ein Unguis incarnatus? 

    Unter Unguis incarnatus versteht man eine Entzündung des Nagelbettes am Zeh. Meist hervorgerufen durch einen eingewachsenen Nagel (Häufig an der Großzehe). 

    Welche Symptome treten bei einem Unguis incarnatus auf? 

    Bei einem Unguis incarnatus werden starke Schmerzen beklagt.  

    Wo tritt ein Unguis incarnatus auf? 

    In der Regel an der Großzehe. 

    Wodurch entsteht ein Unguis incarnatus? 

    Ein Unguis incarnatus entsteht in den meisten Fällen durch Fremdeinwirkung. Häufig werden die Zehnägel viel zu kurz und zu rund geschnitten, weswegen der Nagel dann an der Seite ein wachsen kann.  

    Wie wird ein Unguis incarnatus behandelt? 

    Wenn ein Unguis incarnatus frühzeitig erkannt und behandelt wird reicht eine konservative Therapie mit Salbenverbänden und regelmäßigen Fußbädern z.B. mit Kernseife aus. In den meisten Fällen ist es jedoch schon so ausgeprägt, dass nur noch die Operation hilft. 

    Siehe auch: Emmert-Plastik 

    Therapie- und OP-Verfahren

  • Arthroskopie Knie

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine Knie-Arthroskopie wird bei Verletzungen des Knieknorpels, Menisken und Bänden empfohlen. Auch bei einem unklaren blutigen Gelenkerguss kommt diese Verfahren zum Einsatz. Bei anhaltenden unklaren Beschwerden kann eine Arthroskopie indiziert werden. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Das Knie wird in leicht gebeugter Stellung gelagert. Es folgt zwei kleine Hautschnitte (wenige cm) über die optischen Instrumente von außen eingefügt werden. Um die Sicht für den Operateur zu verbessern wird eine sterile Kochsalzlösung ins Knie eingeleitet. Nun kann das Kniegelenk optimal eingesehen werden und Verletzungen an Menisken, Bänder und am Knorpel behoben werden. Anschließend werden die Instrumente entfernt und die kleinen Zugangswunden vernäht und eine Drainage eingelegt. Es erfolgt die Anlage eines sterilen Verbandes.  

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die Drainage wird entfernt und ein neuer Verband angelegt. Die ersten paar Tage wird nur eine Teilbelastung des Knies angeraten. Außerdem ist eine Thromboseprophylaxe für mehrere Tage durchzuführen. Der Arzt wird sie am Tag nach der OP über die individuelle Belastung und selbstständig durchzuführenden Übungen informieren und anleiten.
    Nach 14 Tagen wird das Nahtmaterial entfernt. 

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 3 - 4 Wochen 

  • Arthroskopie der Schulter

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine Schulter-Arthroskopie wird bei einem Impingement-Syndrom (Engpasssyndrom der Schulter), bei Verletzungen der Rotatorenmanschette, Kalkablagerungen und Knorpelschäden empfohlen. Auch chronisch anhaltende Schmerzen können, nach ausschöpfen der konservativen Therapiemaßnahmen, ein Grund für eine Schulterarthroskopie sein. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Der Patient wird in halbsitzender Position gelagert. Es erfolgen drei kleine Hautschnitte über die notwendigen Instrumente eingefügt werden. Es wird eine sterile Kochsalzlösung ins Schultergelenk eingebracht, wodurch die Sicht für den Operateur erleichtert wird. Nun können alle Veränderungen an der Gelenkinnenhaut, an den Knorpelflächen, die Rotatorenmanschette und die lange Bizepssehne optimal beurteilt und behandelt werden. Nach Entnahme der der Instrumente werden die Zugangswunden mit Hautnähten verschlossen und eine Drainage eingelegt.

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die Drainage wird entfernt und ein neuer Verband angelegt. Die ersten paar Tage wird nur eine Teilbelastung der Schulter angeraten. Der Arzt wird sie am Tag nach der OP über die individuelle Belastung und selbstständig durchzuführenden Übungen informieren und anleiten.
    Nach 14 Tagen wird das Nahtmaterial entfernt. 

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 3 - 4 Wochen 

     

  • Abszessspaltung

    Wann ist die OP notwendig? 

    Bei Abszessen die sich nicht spontan entleeren oder durch konservative Verfahren abheilen. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum unter die Haut gespritzt. Nach einer kurzen Einwirkzeit erfolgt ein Hautschnitt über dem Eiterherd. Die Höhle entleert sich und nekrotisches Gewebe wird entfernt. Im Anschluss wird die Wundhöhle gespült und ein Gazestreifen (Tamponade) eingelegt, um eine erneuter Eiteransammlung zu verhindern. Zum Schluss erfolgt ein steriler Verband. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingelegte Tamponade wird entfernt und die Wunde gesäubert. Danach wird ggf. Ein neuer Gazestreifen eingebracht und die Wunde wird steril Verbunden.
    Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor.   

    Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 3 - 4 Wochen 

  • Emmert-Plastik

    Wann ist die OP notwendig? 

    Bei auftretenden Entzündungen durch einwachsen des Nagels in den Nagelwall.

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum links und rechts neben dem Zehengrundgelenk eingespritzt. Nach einer kurzen Einwirket wir ein kleiner Gewebekeil, das eingewachsene Nagelstück und ein Teil des Nagelbettes entfernt. Anschließend wird das Nagelbett gesäubert und mit einer Situationsnaht verschlossen. Zum Ende wird eine kleine Latexlasche eingelegt, über die noch weiter Eiter und Blut abfließen kann. Zum Schluss erfolgt ein steriler Verband. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingelegte Lasche wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Situationsnaht entfernt. Nach Entfernung der Naht wird angeraten selbstständig zu Hause regelmäßig ein Fußbad (morgens und abends) mit Kernseife durchzuführen.  

    Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 2 - 3 Wochen 

  • Karpaldachspaltung

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine operative Revision wird bei erhöhtem Leidensdruck der Patienten durchgeführt. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum an den Übergang von der Hand zum Handgelenk in die Innenfläche gespritzt. Zur Optimierung wird eine Blutsperre an den Oberarm angelegt. Danach erfolgt eine Inzision (Hautschnitt) über dem Karpaldach. Das Karpaldach wird gespalten und ein schmaler Streifen entfernt. Danach wird die Wunde mit einer Naht verschlossen und eine kleine Latexlasche eingelegt. Die Hand wird zum Abschluss steril verbunden. Nach einem 10-Minütigen Druckverband wird für eine Woche eine Gipsschiene angelegt. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingebrachte Lasche wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Nach einer Woche wird die Gipsschiene abgenommen und sie bekommen nur noch einen sterilen Verband. Im Verlauf von einer weiteren Woche stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Fäden entfernt.  

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 2 - 3 Wochen 

  • Operation bei malignen und benignen Hauttumoren

    Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom, Melanom, Lipom, Naevus, Atherom 

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine operative Revision wird bei Verdacht auf Bösartigkeit empfohlen. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum an die betreffende Stelle unter die Haut gespritzt. Danach erfolgt eine Inzision (Hautschnitt) mit Sicherheitsabstand. Der Weichteiltumor wird ellipsenförmig entfernt. Vorsichtig wird präpariert. Wenn der gesamte Befund entfernt ist erfolgt eine Hautnaht. Manchmal ist eine Mobilisation der Wundränder durch Z-Plastik notwendig. Zum Abschluss wird eine kleine Latexlasche eingelegt und die Wunde steril verbunden. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingebrachte Lasche wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Fäden entfernt.  

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 2 - 3 Wochen 

  • Op bei Sulcus ulnaris

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Es erfolgt eine ca. 5 cm lange Inzision (Hautschnitt) an der Innenseite des Ellenbogens. Danach wird der Nerv frei präpariert und ins anliegende Gewebe verlagert. Ein Teil des Knochenvorsprunges, der das Dach des Nervenkanals gebildet hat, wird abgetragen. Danach wird die Wunde subkutan unter der Haut, mit sich selbst auflösenden Fäden, verschlossen. Zum Schluss erfolgt die Hautnaht mit Einlage einer Drainage. Der Arm wird steril verbunden und eine Oberarmgipsschiene angelegt. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die Drainage wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Die Gipsschiene wird erneut angelegt und verbleibt für 14 Tage. Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Fäden entfernt.  

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 3 - 4 Wochen 

  • Op bei Morbus Dupuytren

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine operative Revision wird nur bei einem Streckverlust von mehr als 20 Grad angeraten. Also nur wenn der Betroffene einen oder mehrere Finger nicht mehr vollständig strecken kann.  

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum an die betreffende Stelle in die Handinnenfläche gespritzt. Zur Optimierung wird eine Blutsperre an den Oberarm angelegt. Danach erfolgt eine Inzision (Hautschnitt) über dem betroffenen Knoten oder Strang. Das krankhafte Gewebe wird aus der Hand herausgetrennt und entfernt. Danach wird die Wunde mit einer Naht verschlossen und eine kleine Latexlasche eingelegt. Die Hand wird zum Abschluss steril verbunden. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingebrachte Lasche wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Fäden entfernt.  

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 3 - 4 Wochen

  • Ringbandspaltung

    Wann ist die OP notwendig? 

    Eine operative Revision wird bei Patienten mit großem Leidensdruck und stehenbleibenden Finger durchgeführt. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Die Operation wird in Lokal Anästhesie durchgeführt. Hierzu wird ein Lokalanästhetikum an die betreffende Stelle in den Finger gespritzt. Zur Optimierung wird eine Blutsperre an den Oberarm angelegt. Danach erfolgt eine Inzision (Hautschnitt) über dem betroffenen Ringband. Das Ringband wird freigelegt und durchtrennt. Danach wird die Wunde mit einer Naht verschlossen und eine kleine Latexlasche eingelegt. Die Hand wird zum Abschluss steril verbunden. 

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Am Tag nach der OP stellen sie sich erneut bei uns vor. Die eingebrachte Lasche wird entfernt und die Wunde erneut steril verbunden. Im Verlauf von 14 Tagen stellen sie sich in regelmäßigen Abständen zum Verbandswechsel bei uns in der Sprechstunde vor. Am 14ten Tag Post-OP wird die Fäden entfernt.  

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 2 - 3 Wochen 

  • Umstellungsosteotomie bei Hallux valgus

    Wann ist die OP notwendig? 

    Die Indikation zur operativen Therapie orientiert sich an den Beschwerden des Patienten. Eine schwere nicht schmerzende Fahlstellung der Zehen bedarf nicht unbedingt einer operativen Korrektur. Eine Operative Maßnahme wird nur bei anhaltenden Schmerzen trotz Ausschöpfung konservativen Therapiemaßnahmen durchgeführt. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Es handelt sich bei den OP Verfahren um kombinierte Eingriffe, die aus einem Weichteileingriff und dem knöchernen Eingriff am ersten Mittelfußknochen bestehen. Die Auswahl des richtigen OP Verfahren richtet sich nach dem Ausprägungsgrad der Fehlstellung.  

    • Operation nach Austin Chevron

    Hierbei handelt es sich um eine körperferne Verschiebungsosteotomie am Mittelfußköpfchen des ersten Mittefußknochens. Der Knochen wird kurzstreckig V-förmig durchtrennt, das Mittelfußköpfchen anschließend um ca. 1 cm nach kleinzehenwärts verschoben. Die Stabilisierung erfolgt anschließend mit einer Titan-Doppelgewindeschraube.  

    • Operation nach Scarf 

    Der erste Mittelfußknochen wird hierbei langstreckig durchtrennt, dadurch besteht eine größere Korrekturmöglichkeit. Die Stabilisierung erfolgt anschließend mit zwei Doppelgewindeschrauben.  

    • Basisnahe Umstellungsosteotomie 

    Hier erfolgt die Korrektur der Basis des 1. Mittelfußknochens in Form einer aufklappenden oder schließenden Knochendurchtrennung hie mit Entnahme eines Knochenkeiles. Die Stabilisierung erfolgt anschließend mit einer winkelstabilen Titanplatte.  

    • Lapidus-Arthrodese 

    Bei einer extremen Hallux valgus Fehlstellung verbunden mit einer Instabilität im 1. Fußwurzelgelenk. Hierbei handelt es sich um ein versteifendes Verfahren zwischen 1. Mittelfußknochen Basis nah und dem Fußwurzelknochen unter Entnahme eines Knochenkeils aus dem Gelenk. Zur Stabilisierung erfolgt die Anlagerung einer winkelstabilen Titan-Spezialplatte. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt.  

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Sie sollten den Fuß konsequent hochlagern um ein Nachschwellen zu vermeiden. Am Tag nach der OP stellen sie sich in der Praxis vor. Die eingelegte Drainage wird vom Operateur entfernt und ein erneuter Steriler Verband angelegt. Weitere engmaschige Wundkontrollen folgen. Sie werden für 6 Wochen mit einem komfortablen Schuh versorgt der während der Abheilungszeit für stabilen Halt sorgt. Des Weiteren wird für 5 - 10 Tage nach OP eine Thromboseprophylaxe angeraten. Postoperative Röntgenkontrolle werden am Tag nach der OP, nach 3 und nach 6 Wochen durchgeführt. Am 14ten Tag nach OP wird das Nahtmaterial entfernt. Nach Entfernung des Nahtmaterials wird ein Zehenspreizer empfohlen. Nach komplettem Abschluss der Heilung werden Weichbetteinlagen verordnet. 

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 8 - 10 Wochen 

  • Umstellungsosteotomie bei Hallux rigidus

    Wann ist die OP notwendig? 

    Die Indikation zur operativen Therapie orientiert sich an den Beschwerden des Patienten. Eine schwere nicht schmerzende Fahlstellung der Zehen bedarf nicht unbedingt einer operativen Korrektur. Eine Operative Maßnahme wird nur bei anhaltenden Schmerzen trotz Ausschöpfung konservativen Therapiemaßnahmen durchgeführt. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Es handelt sich bei den OP Verfahren um kombinierte Eingriffe, die aus einem Weichteileingriff und dem knöchernen Eingriff am ersten Mittelfußknochen bestehen. Die Auswahl des richtigen OP Verfahren richtet sich nach dem Ausprägungsgrad der Fehlstellung.  

    • Cheilektomie 

    Abtragung der knöchernen Randanbauten am Großzehengrundgelenk zur Wiederherstellung der normalen Beweglichkeit des Großzehengrundgelenkes, bei noch erhaltendem Gelenkknorpel.  

    • Arthrodese 

    Am Großzehengrundgelenk findet sich kein Knorpel mehr. Es erfolgt die Abtragung des harten verdichteten Knochens bis zum wabbligen gut durchbluteten Knochen. Die gut durchblutenden Knochenflächen des Mittelfußköpfchens und der Grundgliedbasis werden anschließend schlüssig in einer Position, die für das Abrollen des Fußes günstig ist aufeinandergesetzt und mittels zweier Titan-Doppelgewindeschrauben oder einer Tita-Spezialplatte stabilisiert, so dass die Flächen gut unter Kompression kommen und eine stabile knöcherne Ausheilung gewährleistet ist.  

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Sie sollten den Fuß konsequent hochlagern um ein Nachschwellen zu vermeiden. Am Tag nach der OP stellen sie sich in der Praxis vor. Die eingelegte Drainage wird vom Operateur entfernt und ein erneuter Steriler Verband angelegt. Weitere engmaschige Wundkontrollen folgen. Sie werden für 6 Wochen mit einem komfortablen Schuh versorgt der während der Abheilungszeit für stabilen Halt sorgt. Des Weiteren wird für 5 - 10 Tage nach OP eine Thromboseprophylaxe angeraten. Postoperative Röntgenkontrolle werden am Tag nach der OP, nach 3 und nach 6 Wochen durchgeführt. Am 14ten Tag nach OP wird das Nahtmaterial entfernt. Nach Entfernung des Nahtmaterials. Nach komplettem Abschluss der Heilung werden Weichbetteinlagen und Ballenrollen verordnet. 

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 8 - 10 Wochen 

  • Umstellungsosteotomie bei Zehendeformitäten

    Wann ist die OP notwendig? 

    Die Indikation zur operativen Therapie orientiert sich an den Beschwerden des Patienten. Eine schwere nicht schmerzende Fehlstellung der Zehen bedarf nicht unbedingt einer operativen Korrektur. Eine Operative Maßnahme wird nur bei anhaltenden Schmerzen trotz Ausschöpfung konservativen Therapiemaßnahmen durchgeführt. 

    Wie wird die Operation durchgeführt? 

    Es handelt sich bei den OP Verfahren um kombinierte Eingriffe, die aus einem Weichteileingriff und dem knöchernen Eingriff am ersten Mittelfußknochen bestehen. Die Auswahl des richtigen OP Verfahren richtet sich nach dem Ausprägungsgrad der Fehlstellung.  

    • Auflösung des Mittelegelenks und Versteifung desselben (Arthrodese mit Titandrahtschienung für 4 - 5 Wochen) 
    • Weichteileingriff (Strecksehenverlängerung, Beugesehnenumkehrplastik) 
    • Gelenkerhaltende Verkürzungs-Verschiebeosteotomie am Mittelfußköpfchen on der Technik nach Weil oder Helal  

    Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt.  

    Ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig? 

    Wir führen diese OP ambulant durch, wodurch ein Krankenhausaufenthalt wegfällt. 

    Wie erfolgt die Nachbehandlung? 

    Sie sollten den Fuß konsequent hochlagern um ein Nachschwellen zu vermeiden. Am Tag nach der OP stellen sie sich in der Praxis vor. Die eingelegte Drainage wird vom Operateur entfernt und ein erneuter Steriler Verband angelegt. Weitere engmaschige Wundkontrollen folgen. Sie werden für 6 Wochen mit einem komfortablen Schuh versorgt der während der Abheilungszeit für stabilen Halt sorgt. Des Weiteren wird für 5 - 10 Tage nach OP eine Thromboseprophylaxe angeraten. Postoperative Röntgenkontrolle werden am Tag nach der OP, nach 3 und nach 6 Wochen durchgeführt. Am 14ten Tag nach OP wird das Nahtmaterial entfernt. Nach Entfernung des Nahtmaterials wird ein Zehenspreizer empfohlen. Nach komplettem Abschluss der Heilung werden Weichbetteinlagen verordnet. 

     Wie lange ist der Heilungsverlauf? 

    ca. 6 - 8 Wochen