Rheumatologie

Rheuma-schmerzende-Haende

Krankheit mit vielen Gesichtern

Rheuma ist eine chronische Krankheit mit vielen Gesichtern. Was allgemein als „Rheuma“ bezeichnet wird, ist die Rheumatoide Arthritis: die Entzündung der Gelenkinnenhäute, die zur Zerstörung des Knorpels und Knochens führt. Meist sind die Finger und Zehen betroffen. Die Glieder werden dick, oft auch krumm, und sie schmerzen. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der sich der Körper gewissermaßen selbst angreift. In die „Rheuma-Familie“ gehört auch der Gelenkverschleiß, die Arthrose. Sie tritt meist an Knien, Hüften und Schultern auf. Rückenschmerzen werden zu den degenerativ-rheumatischen Erkrankungen gezählt.

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Darüber hinaus befasst sich der Rheumatologe mit der Stoffwechselkrankheit Gicht. Dabei verursachen Ablagerungen von Harnsäurekristallen lokale Entzündungen an äußeren Gelenken. Zudem hat der Rheumatologe die Osteoporose im Blick. Diese Erkrankung des Skeletts führt zu brüchigen Knochen, weil sich deren Dichte verringert. Andere Menschen leiden an Fibromyalgie, was so viel wie Faser-Muskel-Schmerz bedeutet. Typisch sind Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, außerdem Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafprobleme. Fibromyalgie wird auch als „Weichteilrheumatismus“ bezeichnet.

Rheuma kann jeden treffen. Schon Kinder und Jugendliche erkranken, die meisten Patienten aber sind zwischen 20 und 25 oder um die 45 Jahre alt. Bei Gelenkrheumatismus können auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden: Haut, Herz, Lunge, Nieren, Rippenfell.

Erkrankungen, die unter Rheumatologie zusammengefasst werden, lassen sich nach folgender Systematik aufteilen: 

  • Entzündliche rheumatische Erkrankungen
    z.B. rheumatoide Arthritis, Schuppenflecht-Arthritis, M. Bechterew, sog. Kollagenosen (Lupus erythematodes, Sklerodermie etc.) und Vaskulitiden (M. Wegener etc.) 
  • Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen
    z.B. Verschleißkrankheiten der Gelenke, Muskel- und Sehnenkrankheiten, Fibromyalgie-Syndrom, Osteoporose
  • Rheumatische Erkrankungen bei anderen Grundkrankheiten
    z.B. Gelenkentzündungen bei Colitis ulcerosa, M. Crohn, Sarkoidose, bösartigen Tumoren, Stoffwechselkrankheiten (Gicht)

pAVK-Selbsthilfegruppe am Marien-Hospital

Die neue Selbsthilfegruppe ist für Menschen mit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Diese Durchblutungsstörungen in den Beinen wird auch als „Schaufenster-Krankheit“ bezeichnet.

Fachlich begleitet wird die Gruppe von Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und zertifizierter Wundmanager.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona-Regelungen für den Zutritt zum Krankenhaus.

 

07.12.2022, 18:00 Uhr Konferenzraum Kinderklinik im Marien-Hospital Wesel Marien-Hospital Wesel Öffentlich

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Fünf Pflege-Azubis im St. Willibrord-Spital herzlich begrüßt

Im St. Willibrord-Spital haben jetzt fünf Auszubildende mit dem ersten Orientierungseinsatz in der Pflege begonnen. Es freuen sich auf eine interessante Ausbildung: Pelin Erdem, Sezgin Güden, Elin Hillmer, Samira Kautzmann und Justin Reintjes (Foto, v.l.).

Bewährte Qualität: Endoprothetik-Zentrum am St. Willibrord-Spital erneut zertifiziert – Dr. Heiko Rüttgers übernahm die Zentrumsleitung von Dr. Roland Hilgenpahl

Der Abschluss des jüngsten Zertifizierungsverfahrens markierte zugleich einen personellen Wechsel an der Spitze des Endoprothetik-Zentrums (EPZ) am St. Willibrord-Spital in Emmerich: Dr. Roland Hilgenpahl (Foto, r.) übergab die Leitung des Zentrums an Dr. Heiko Rüttgers (2.v.l.). Die beiden Mediziner sind Chefärzte der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie. Mit ihnen auf dem Foto: Ärztlicher Direktor Dr. Jochen Heger (l.) und Krankenhausdirektor Dr. Alexander Schmithausen.

Chefarzt-Wechsel in der Gastroenterologie am St. Willibrord-Spital

Die Chefarzt-Position in der Gastroenterologie des Emmericher Krankenhauses übernahm Dr. Esmatollah Kasim (Foto, l.). Er ist Nachfolger von Dr. Christian Niemeyer (r.), der nach 32 Jahren am St. Willibrord-Spital in den Ruhestand gegangen ist.

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