Lungenkrebsfrüherkennung

Lungenkrebsfrüherkennung mit Computertomografie (CT)

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
langjähriges Rauchen kann die Gesundheit der Lunge erheblich beeinträchtigen – oft ohne frühzeitig spürbare Beschwerden. 
Mit der neuen Lungenkrebsfrüherkennung haben Sie die Möglichkeit, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Ihre Behandlungschancen deutlich zu verbessern.
Nutzen Sie dieses Angebot, um aktiv etwas für Ihre Gesundheit zu tun. 
Wir beraten Sie gerne persönlich und begleiten Sie auf dem Weg zur Vorsorge.
 

Warum Lungenkrebs-Früherkennung wichtig ist

Lungenkrebs entwickelt sich oft über viele Jahre, ohne dass Beschwerden auftreten. Deshalb wird er häufig erst spät entdeckt – dann sind die Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt.
Die Früherkennung mit einer Niedrigdosis-Computertomografie (NDCT) ermöglicht es, Veränderungen der Lunge schon in einem sehr frühen Stadium zu erkennen. 
Je früher Lungenkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Besonders Menschen, die lange geraucht haben, profitieren von dieser Vorsorgeuntersuchung, denn sie gehören zur Risikogruppe.

  • Wie kann ich teilnehmen?
    • Sie sind zwischen 50 und 75 Jahre alt?
    • Sie haben mindestens 25 Jahre geraucht?
    • Sie haben mindestens 15 Packungsjahre geraucht? (Das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang entspricht 1 Packungsjahr)
    • Sie rauchen oder haben vor weniger als 10 Jahren aufgehört?
       

    Dann ist für Sie das Lungenkrebs-Screening prinzipiell möglich.
     

  • Wie läuft die Untersuchung ab?

    Die Früherkennung erfolgt in wenigen Schritten:

    1. Beratung beim Arzt
    Ihre Ärztin oder Ihr Arzt erfragt Ihre Rauchvorgeschichte und informiert über das Lungenkrebs-Screening.

    2. Überweisung zur Radiologie
    Bei Teilnahmeberechtigung erhalten Sie eine Überweisung in eine radiologische Praxis. Die Radiologin oder der Radiologe klärt Sie über die Untersuchung und den weiteren Ablauf auf.

    3. Niedrigdosis-CT der Lunge
    Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

    4. Befund und weitere Schritte
    Gibt es keine Auffälligkeiten, erhalten Sie innerhalb von 2 Wochen einen Befundbericht. Die nächste Früherkennungsuntersuchung ist nach 12 Monaten möglich.
     

  • Was passiert bei Auffälligkeiten?

    Erscheint der Befund kontroll- oder abklärungsbedürftig, wird von der Radiologin oder dem Radiologen eine Zweitbefundung veranlasst.
    Besteht nach gemeinsamer Beurteilung der CT-Aufnahme ein kontrollbedürftiger Befund (d.h. kein konkreter Krankheitsverdacht), wird die nächste Früherkennungsuntersuchung bereits vor Ablauf von 12 Monaten empfohlen.
    Bei einem abklärungsbedürftigen Befund (hohe Wahrscheinlichkeit von Lungenkrebs) bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sofort die nächsten Schritte mit Ihnen. 
    Mögliche Maßnahmen können dann beispielsweise in der pneumologischen Abteilung der Inneren Medizin I im Marien-Hospital Wesel oder über unsere Kooperation mit der Ruhrlandklinik in Essen für Sie vermittelt werden.
     

Kontakt und Terminvergabe

MVZ Praxis für Onkologie & Hämatologie am Marien-Hospital Wesel

Dr. med. Mathias Hoiczyk, Ärztlicher Leiter MVZ

Tel.: 0281 104-1910
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