Anästhesie / Intensivmedizin / Schmerztherapie

Anästhesie / Intensivmedizin / Schmerztherapie

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie versorgt anästhesiologisch alle Patienten der operativen Kliniken und nimmt Allgemeinanästhesien und Regionalanästhesien bei Kindern und  Erwachsenen vor. Außerdem ist sie zuständig für die intensivmedizinische Versorgung der Patienten auf der operativen Intensivstation.

Die 2017 eröffnete neue Intensivstation des Marien-Hospitals ist das „Herzstück“ des modernisierten Nordflügels. Sie misst 1270 Quadratmeter und nimmt die komplette dritte Etage ein. Die Station verfügt über 18 Betten, pro Jahr werden dort etwa 1800 Patienten betreut.

weiterlesen

Zur Ausstattung zählen Einzelzimmer mit Schleusen und eine besondere Klima-/Lüftungstechnik, um den Hygienevorschriften in besonderer Weise Rechnung zu tragen. Die Intensivstation wird über vier Aufzüge angesteuert, so ist eine gute Anbindung an den Zentral-OP, die Herzkatheterlabore und die Zentrale Notaufnahme gewährleistet. Ein modernes Monitoring zur Rundum-Überwachung der Patienten sowie Beatmungsgeräte der neuesten Generation lassen dem Personal mehr Zeit für die ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten. Zur Ausstattung zählen ebenfalls spezielle Lifter zur fachgerechten Lagerung von schwergewichtigen Patienten. Die neue Station bietet erweiterte therapeutische Möglichkeiten, etwa für Patienten mit schwerer Lungenfunktionsstörung oder Lungenversagen.

Als weltweit erstes Krankenhaus setzt das Marien-Hospital eine innovative Lichttechnik zur Delir-Prävention auf der Intensivstation ein

Ein neuer multimodaler Ansatz

Mehr erfahren

    Ihr Besuch auf der Intensivstation

  • Für Angehörige

    Sie sind herzlich willkommen!

    • Bitte klingeln Sie und melden Sie sich bei jedem Besuch über die Gegensprechanlage am Eingang der Intensivstation an.
    • Nachdem Sie mit einer Pflegekraft über die Gegensprech­anlage ­gesprochen haben werden Sie gebeten noch einen ­Moment zu ­warten, damit die Absprache mit der betreuenden Pflegekraft des Patienten erfolgen kann.
    • Wir bitten um Verständnis, dass die Anzahl der gleichzeitig ­anwesenden Besucher von Patient zu Patient unterschiedlich sein kann und auch vom Allgemeinzustand abhängig ist.
    • Auf der Station werden Sie bei Ihrem ersten Besuch vom ­Pflegepersonal zu Ihren Angehörigen begleitet.

     

    Wir wissen, dass Ihr Besuch sowohl für Ihren Angehörigen, als auch für Sie sehr wichtig ist und zu einer schnellen Genesung des Patienten beiträgt. Deshalb versuchen wir Ihren Besuch immer möglich zu machen. Wir legen Wert auf eine Atmosphäre, in der sich Patienten, Angehörige und Mitarbeiter gleichermaßen wohlfühlen.

    Es kann auf der Intensivstation vorkommen, dass Sie die Station nicht sofort betreten können oder während Ihres Besuches gebeten werden, die Station für eine gewisse Zeit noch einmal zu verlassen. Das heißt, dass einige Angehörige herausgebeten werden während andere gerade aufgefordert werden, die Station zu betreten oder dass wir Ihnen keinen Besuch für eine längere Dauer ermöglichen können und andere wiederum einen scheinbar uneingeschränkten Zutritt haben. Gründe hierfür sind zum Beispiel Notfälle auf der Station, die Aufnahme eines Patienten aus dem OP oder der Notaufnahme sowie Untersuchungen, Visiten und aufwendige Pflegemaßnahmen, die keinen Aufschub dulden. Vor allem morgens und zur Dienstübergabe zwischen 13:00 und 14:00 Uhr kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

    Alle Entscheidungen werden immer idividuell getroffen, da die fachgerechte und patientenorientierte medizinische und pflegerische Versorgung unserer Patienten auf der Intensivstation oberste Priorität hat und stets die Grundlage unseres Handelns ist.

    Wir bitten Sie freundlich um Ihre Unterstützung und Geduld.

     

    Angehörigengespräche

    Fragen zum Gesundheitszustand und Therapieverlauf beantwortet Ihnen der behandelnde Arzt. Wir bitten Sie um Geduld, dass nicht jederzeit und sofort der behandelnde Arzt für ein Gespräch bereitsteht. In einigen Fällen wird es notwendig sein, einen Gesprächstermin zu vereinbaren, um mit der notwendigen Zeit und in ruhiger Atmosphäre die Behandlungs- und Pflegesituation zu besprechen und auf Ihre Fragen entsprechend eingehen zu können.

    Wir bitten Sie um Verständnis, dass es uns aus zeitlichen- und datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich ist alle Angehörigen eines Patienten gleichermaßen mit Informationen zu versorgen. Bitte nennen Sie uns einen Ansprechpartner aus dem engsten Kreis Ihrer Familie, der die Möglichkeit hat die weiteren Familienmitglieder zu informieren. Dazu hinterlassen Sie bitte Ihre Kontaktdaten auf der Station. Visitenkarte mit den direkten Kontaktdaten der Intensivstation erhalten Sie bei uns.

    • Bitte einigen Sie sich auf eine Person, die wir informieren ­können und benennen Sie diese.
    • Bei Ihrem ersten Besuch erhalten Sie von uns eine Visitenkarte mit den direkten Kontaktdaten der Intensivstation
    • Auch Sie bitten wir, uns Ihre Telefon- oder Handynummer zu geben, damit wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen können, falls dies erforderlich sein sollte.
  • Besuchszeiten

    Die Kernbesuchszeiten sind täglich von 10:00 - 19:00 Uhr. Besuche sind natürlich auch außerhalb der Kernzeiten möglich, hierzu bitten wir Sie mit uns Rücksprache zu halten.

  • Stationsablauf

    Unser Behandlungsteam

    Das Behandlungsteam der Intensivstation besteht aus Ärztinnen und Ärzten der verschiedenen Fachabteilungen, Fach- / Krankenschwestern und Pflegern, Physiotherapeuten sowie weitere Fachleute (z.B. Psychologen, Sozialarbeiten und Logopäden). Für unsere Patienten sind Mitarbeiter der Pflege und des ärztlichen Dienstes im Drei-Schicht-System im Einsatz. Patienten und Angehörige treffen daher auf viele verschiedene Personen, die in die Behandlung eingebunden sind.

    Unser Stationsablauf

    • 6:45 - 9:30 Uhr

    In den Morgenstunden (6:45 Uhr bis 9:30 Uhr) werden unsere Patienten grundpflegerisch versorgt, dazu gehören die Kontrollen von Blutdruck, Puls und Temperatur, die Kontrolle aller medizinischen Geräte, routinemäßige Blutentnahmen und eine allgemeine Wundkontrolle. Zeitgleich (ca. 7:30 Uhr) erfolgt die erste Visite der chirurgischen Patienten durch die Anästhesie-Abteilung.

    • 8:00 - 10:00 Uhr

    Zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr findet eine gemeinsame Visite der Oberärzte der Anästhesie und den Ärzten der chirurgischen Fachabteilungen statt, gleichzeitig die Oberarztvisite der internistischen Patienten (Kardiologie / Gastroenterologie / Pneumologie). Ein individueller Therapieplan wird für den jeweiligen Tag erstellt und gegebenenfalls die Rückverlegung auf die Station der entsprechenden Fachabteilung geplant.

    • 13:00 - 14:00 Uhr

    Die Schichtübergabe des Pflegedienstes findet am Nachmittag in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr statt, die ärztliche Übergabe an die diensthabenden Ärzte beginnt um 15:00 Uhr.

     

    Auch am Nachmittag werden Untersuchungen durchgeführt und Patienten aus dem Operationssaal übernommen, die zusätzlich eine erhöhte pflegerische und ärztliche Versorgung benötigen. Oftmals wird über Verlegungen auch im Laufe des Tages entschieden, wenn wichtige Untersuchungen vervollständigt wurden oder eine kontinuierliche Überwachung nicht mehr benötigt wird.

    Auch in der Nacht ist die Versorgung immer gewährleistet. Das heißt, dass die engmaschige Überwachung dauerhaft fortgeführt wird, die therapeutische Versorgung durch den Pflegedienst und die diensthabenden Ärzte gewährleistet ist. Dringende Untersuchungen oder Operationen, die keinen Aufschub dulden, werden auch in der Nacht durchgeführt.

    Gleichzeitig versuchen wir dafür zu sorgen, dass alle Patienten in der Nacht in möglichst ruhiger Atmosphäre schlafen können. Eine dauerhafte Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus kann den weiteren Krankheitsverlauf negativ beeinflussen und zu einem Delir führen. (siehe Flyer Delir). Deshalb reduzieren wir Geräusche und Licht in der Patientenumgebung.

Die MammaCare Methode

Die MammaCare-Methode wurde in den USA entwickelt, um Frauen gezielt in der Selbstuntersuchung der weiblichen Brust anzuleiten, da 80–95 % aller Brustknoten zuerst durch die Frauen selbst entdeckt werden.

 

30.07.2019, 18:00 UhrMarien-Hospital Wesel, Pastor-Janßen-Straße 8-38, 46483 Wesel, in der Senologischen Ambulanz, 1. OGMarien-Hospital Weselöffentlich

Sprechstunde Naturheilkunde

Spechstunde "Naturheilkunde" für Patientinnen und Patienten, die eine Anti-Krebstherapie erhalten, mit Dr. med. Daniela Rezek, Chefärztin der Klinik für Senologie und Ästhetische Chirurgie, Leiterin des Brustkrebszentrums am Marien-Hospital Wesel.

05.08.2019, 15:00 UhrHaus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel, im 2.OGMarien-Hospital Weselöffentlich

Informationsabende für werdende Eltern

In regelmäßigen Abständen bieten wir Informationsabende für werdende Eltern an. Sie haben die Gelegenheit, das gesamte geburtshilfliche Team, bestehend aus Ärzten, Hebammen, Kinderärzten und Schwestern der Entbindungsstation, kennenzulernen. Wir möchten Sie gut informieren und auf die Geburt vorbereiten und sind offen für Ihre Fragen. Im Anschluss an den Informationsabend besteht die Gelegenheit zu einer Führung im Kreißsaal und über die Wochenstation.

08.08.2019, 19:00 UhrHaus der Gesundheit, Pastor-Janßen-Straße 2, 46483 Wesel, im 2.OGMarien-Hospital Weselöffentlich

ALLE TERMINE ANZEIGEN

 

Chefärztin Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher, Chefärztin der Kardiologie am Marien-Hospital, wurde jetzt in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gewählt. Damit würdigt die Organisation das Fachwissen und die Verbandsarbeit der Medizinerin, die seit 2008 die Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie / Pneumologie / Angiologie) im Hospital leitet.

Einfacher in die Sprechstunde: Neue Einheit ZESA verkürzt Wege und Wartezeiten für Patienten

ZESA – so lautet künftig die erste Adresse für Patienten, die zu einem Sprechstundentermin oder einem vor- bzw. nachstationären Termin ins Marien-Hospital Wesel kommen. Sie finden die Zentrale Einheit für Sprechstunden und Ambulanzen – so der vollständige Name – ab 1. Juli 2019 in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang. Die größten Vorteile für Patienten: kürzere Wege und geringere Wartezeiten.

Dr. Cordula Koerner-Rettberg wird Chefärztin der Kinderklinik am Marien-Hospital

Dr. Cordula Koerner-Rettberg (49) wird neue Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Marien-Hospital. Sie tritt zum 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Prof. Dr. Monika Gappa an, die das Haus nach zehneinhalb Jahren zum 30. Juni 2019 verlässt und die Leitung der Kinderklinik am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf übernimmt.

ALLE NEUIGKEITEN ANZEIGEN