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Neue OP-Räume in der urologischen Belegabteilung erfüllen höchste Standards in der Patientenversorgung

Es fehlt an nichts in den neuen Operationsräumen der urologischen Belegabteilung am Marien-Hospital, die jetzt in der dritten Etage des Krankenhauses in Betrieb genommen wurden.

Die medizinischen Geräte und technischen Anlagen erfüllen höchste Standards, die funktional gestalteten Räumlichkeiten bieten dem Personal viel Bewegungsfreiheit, sie sind hell und freundlich gestaltet. Die fünf Operateure Dr. Andreas Stammel, Dr. Miguel Garcia Schürmann, Dr. Patrick Follmann, Dr. Alexander Holz und Dr. Christian Kordes sind sich einig: Es macht Freude, in dieser neuen Umgebung zu arbeiten. Von einem „Qualitätssprung“ in der Patientenversorgung, die deutlich komfortabler und sicherer geworden sei, spricht Johannes Hartmann, Geschäftsführer des Marien-Hospitals (Foto, 3.v.r., mit Ärzten und Mitarbeitern der Technischen Abteilung).

Die neuen OPs wurden von der hauseigenen technischen Abteilung unter Leitung von Thomas Weicher konzipiert, geschaffen und eingerichtet. Sie ersetzen die bisherigen Räume auf derselben Etage, die in einem zweiten Schritt zu einem Untersuchungs- und einem Besprechungsraum umgestaltet werden.

Kürzere Wartezeiten

Weil die Zahl der OP-Räume um einen auf drei erweitert wurde, können nun mehr Urologen parallel arbeiten. So ist eine höhere Zahl an Eingriffen pro Tag möglich, das verkürzt die Wartezeiten auf einen OP-Termin. Die medizinische Einrichtung wurde ergänzt, u.a. um moderne Videotürme für die endurologischen Prostata-, Blasen- und Nierensteinoperationen, sowie einen bipolaren Generator der neuesten Generation für die Plasmaresektion von Prostatavergrößerung und Blasentumoren.

Hinzu kommen neue OP-Tische und ein Wärmeschrank für Spüllösungen, die z.B. bei der Prostata-Ausschälung eingesetzt werden. Mit umgezogen ist der Greenlight-Laser. Er gilt bundesweit als Therapiestandard in der Lasertherapie der gutartigen Prostatavergrößerung. Der Greenlight-Laser ist geeignet für alle Eingriffe an der Prostata, die durch die Harnröhre erfolgen. Er kommt vor allem bei Patienten zum Einsatz, die blutverdünnende Medikamente nehmen.

Verbesserte Arbeitsabläufe

Der Aufwachbereich mit zwei Plätzen inkl. Überwachungsmonitore entstand in konzeptioneller Zusammenarbeit mit der Klinik Anästhesiologie (Chefarzt Dr. Marc Achilles). Dank einer innovativen Klima- und Lüftungsanlage entsprechen die neuen OP-Räume der Urologie den modernsten hygienischen Anforderungen. Die Röntgenanlage ist platzsparend unter der Decke befestigt, auf dem Boden verlaufen keine störenden Versorgungsleitungen mehr. Das gewährleistet eine bessere Ergonomie und „geschmeidigere“ Arbeitsabläufe als früher. Geräteaufbereitung und Lager sind in einem Raum zentralisiert, auch das spart Wege.

Breites Leistungsspektrum

Die 107 Quadratmeter große Gesamtfläche bietet der Belegabteilung (27 Betten) nun beste Bedingungen, um ihre umfangreichen medizinischen Leistungen zu erbringen. Mit Ausnahme der Nierentransplantation wird das gesamte Spektrum der operativen und konservativen Urologie angeboten. Dies umfasst alle Erkrankungen des gesamten männlichen und weiblichen Harntraktes sowie der männlichen Genitale. Ein Schwerpunkt ist die ganzheitliche Betreuung urologischer Tumorpatienten. Weitere Schwerpunkte: erektionserhaltende radikale Prostataentfernung,Ersatzblasenbildung bei Blasenkrebs, Nierentumorchirurgie (auch laparoskopisch), Steinzertrümmerung und -entfernung per Endoskopie und Inkontinenz-Behandlung. Das Spezialgebiet der Kinderurologie wird ebenfalls abgedeckt, ausgenommen schwerste Fehlbildungen.