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Einfacher in die Sprechstunde: Neue Einheit ZESA verkürzt Wege und Wartezeiten für Patienten

27.06.2019, 09:33 Uhr - 31.07.2019

Zentrale Einheit für Sprechstunden und Ambukanzen im Marien-Hospital Wesel -Hospita Wesel
Zentrale Einheit für Sprechstunden und Ambukanzen im Marien-Hospital Wesel -Hospita Wesel

ZESA – so lautet künftig die erste Adresse für Patienten, die zu einem Sprechstundentermin oder einem vor- bzw. nachstationären Termin ins Marien-Hospital Wesel kommen. Sie finden die Zentrale Einheit für Sprechstunden und Ambulanzen – so der vollständige Name – ab 1. Juli 2019 in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang. Die größten Vorteile für Patienten: kürzere Wege und geringere Wartezeiten.

„Mit ZESA schaffen wir eine klare Trennung der terminierten, ambulanten Patienten von denen, die im Akutfall die Zentrale Notfallambulanz aufsuchen“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Karl-Ferdinand von Fürstenberg. Die größten Vorteile für Patienten: kürzere Wege und geringere Wartezeiten. In der Startphase steht die ZESA den Patienten der Orthopädie / Unfallchirurgie sowie der Gefäßchirurgie zur Verfügung. In diesen beiden Abteilungen ist der Anteil der terminierten und einbestellten Patienten besonders hoch. Es besteht die Absicht, schrittweise weitere Abteilungen des Krankenhauses an die ZESA anzuschließen.

Zügige Terminvergabe

In die ZESA kommt zunächst, wer einen Termin in der Sprechstunde Orthopädie / Unfallchirurgie oder Gefäßchirurgie ausmachen oder wahrnehmen möchte. Sollte sich während der Sprechstunde herausstellen, dass ein operativer Eingriff erforderlich ist, wird gleich ein Termin für die vorstationären Aufnahmeuntersuchungen vereinbart. Die erforderlichen Voruntersuchungen finden ebenfalls in der ZESA statt. Sie ist auch Anlaufstelle für alle Patienten, die nach einer Operation zur Nachbehandlung kommen, um z. B. die Wunde zu kontrollieren oder den Verband zu wechseln.

Auf etwa 300 Quadratmetern ist die neue Einheit untergebracht. Es gibt eine geschwungene Anmeldetheke, die besetzt ist mit Medizinischen Fachangestellten (MFA) sowie Gesundheits- und Krankenpflegern. Drei Wartebereiche liegen in „Rufweite“ des Empfangs, so dass die Patienten je nach Auslastung den Untersuchungsräumen zugewiesen werden können. Das beschleunigt die Abläufe und verringert die Wartezeiten.

Sechs Untersuchungsräume

Sechs von sieben Räumen sind mit Liegen ausgestattet, so dass die Ärzte dort Untersuchungen vornehmen können. Die Anästhesisten und die Pflege führen in der ZESA die Aufklärungsgespräche, und es ist Platz für Labor und EKG. Auch BG-Sprechstunden nach Arbeitsunfällen sowie die Privatsprechstunden der Chefärzte finden dort statt. Die Kernöffnungszeit der ZESA ist montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr. Eine ebenso moderne wie zweckmäßige Einrichtung, ein pflegeleichter Vinylfußboden und eine beleuchtete Zwischendecke prägen die Ausstattung  und schaffen eine angenehme Aufenthaltsqualität.

Nach Schaffung der ZESA wird in einem weiteren Schritt der Eingangsbereich des Marien-Hospitals großzügiger gestaltet und das Büro des ehrenamtlichen Patientendienstes verlegt.