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Trotz Corona: Notfall-Versorgung ist jederzeit uneingeschränkt sichergestellt

16.04.2020

Rettungswagen

Bei akuten Erkrankungen oder Verletzungen sollte sich auch während der Corona-Pandemie niemand scheuen, die Krankenhäuser aufzusuchen. Im Marien-Hospital ist die sichere medizinische Notfallversorgung trotz der geltenden Einschränkungen gewährleistet.

 

Im Marien-Hospital gilt dies in besonderer Weise für die Kardiologie als größter Abteilung. „Bei Herzschmerzen, Luftnot oder Engegefühl im Brustbereich sollte niemand zögern, umgehend den Notruf 112 zu wählen. Denn bei Verdacht auf einen Herzinfarkt ist eine zeitnahe medizinische Versorgung unerlässlich, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden“, betont Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher, Chefärztin der Klinik für Kardiologie / Pneumologie / Angiologie und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Derzeit wird weltweit beobachtet, dass sich Patienten mit akuten Herzproblemen aus Angst vor Corona nicht oder zu spät in den Kliniken vorstellen. 

Die Kardiologin weist darauf hin, dass Beschwerden wie Luftnot oder Husten auch Ausdruck eine Herzerkrankung sein können. Zudem können insbesondere respiratorische, also die Atemwege betreffende Infektionen wie Influenza und eben auch Covid-19 mit einer sprunghaften Zunahme lebensbedrohlicher Herzerkrankungen wie zum Beispiel einer Herzmuskelentzündung einhergehen, die im akuten Fall eine umgehende Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen. Dafür stehen im Marien-Hospital u.a. zwei moderne Herzkathetermessplätze zur Verfügung. Die Behandlung nicht-infektiöser Patienten erfolgt getrennt von den Covid-Patienten. Derzeit stehen genügend Ressourcen zur Verfügung. Dies gilt auch für die Patientenberatung im Rahmen von Sprechstunden.

Auch die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marien-Hospital stellt während der Corona-Pandemie eine medizinische Versorgung ohne Abstriche an den Qualitätsanspruch in Diagnostik und Therapie sicher. „Meinem Team und mir ist sehr wichtig, dass sich Patienten jederzeit bei akuten Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates notfallmäßig vorstellen können und sollten“, unterstreicht ChefarztDr. Levent Özokyay. „Selbstverständlich werden weiterhin alle erforderlichen orthopädisch-unfallchirurgischen Operationen durchgeführt.“ Die Versorgung erfolgt rund um die Uhr. Dies gilt ebenfalls für das Regionale Traumazentrum des Marien-Hospitals, wo schwerverletzte Patienten strikt von anderen getrennt werden, um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus oder anderen ansteckenden Erkrankungen zu verhindern. 

Zudem bietet die Orthopädie / Unfallchirurgie weiterhin eine fachärztliche Termin-Sprechstunde zur Behandlung von akuten Verletzungen und Gelenkbeschwerden in der Spezialeinheit ZESA an, damit Patienten nicht unnötig Schmerzen ertragen müssen und die erforderliche Therapie eingeleitet wird. „Wir vereinbaren die Termine ohne Wartezeiten und mit möglichst geringer Kontaktzeit“, versichert Chefarzt Dr. Özokyay.

Darüber hinaus werden im Marien-Hospital weiterhin uneingeschränkt Krebspatienten behandelt, und auch in der Geburtshilfe gibt es keine medizinischen Einschränkungen. Auch in der Gefäßchirurgie laufen die Notfallversorgung und der Sprechstundenbetrieb weiter. Die Notaufnahme ist jederzeit erreichbar und hat für Menschen mit Verdacht auf Covid-19 einen separaten Bereich eingerichtet.